U-Bahn: Warum die U 5 sinnvoll ist Peter Neumann PETER NEUMANN bricht eine Lanze für ein wenig beliebtes U-Bahn-Bauprojekt. Manche Dinge dauern etwas länger. Schon in den 1920er-Jahren gab es das Projekt, eine weitere Ost-West-U-Bahn in Mitte zu bauen. Sechs Jahrzehnte später wurde es in der DDR-Hauptstadt in einer Mini-Version neu aufgelegt. Aber auch aus dem Plan, zur 750-Jahr-Feier die U-Bahn vom Tierpark über den Alexanderplatz hinaus wenigstens zum Roten Rathaus zu verlängern, wurde nichts., aus Berliner Zeitung

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0068/index.html

Manche Dinge dauern etwas länger. Schon in den 1920er-Jahren gab es das Projekt, eine weitere Ost-West-U-Bahn in Mitte zu bauen. Sechs Jahrzehnte später wurde es in der DDR-Hauptstadt in einer Mini-Version neu aufgelegt. Aber auch aus dem Plan, zur 750-Jahr-Feier die U-Bahn vom Tierpark über den Alexanderplatz hinaus wenigstens zum Roten Rathaus zu verlängern, wurde nichts. Jetzt soll es endlich vorangehen. Zwar gibt es für den Weiterbau der U 5, der eine Verbindung zwischen Hönow und dem Hauptbahnhof schaffen würde, noch kein Baurecht. Trotzdem hat die BVG schon mal den Projektstart gefeiert, und das ist auch gut so. Denn auch wenn sich kaum jemand über die U 5 zu freuen scheint: Sie hat ihre Berechtigung.
Zunächst einmal aus prinzipiellen Gründen: Der rot-rote Senat hat Straßen und die Autobahn nach Schönefeld eröffnet, aber kaum BVG-Schienenstrecken – nun ist mal wieder der Nahverkehr an der Reihe. Die U 5 ist auch als Ost-West-Projekt …

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