Bahnverkehr: Warten auf den Deutschland-Takt Peter Kirnich Schnell ist relativ. Bei der Bahn allemal. Wer mit dem ICE nach Hamburg, Leipzig oder Frankfurt am Main reisen will, schlägt, wenn alles glatt geht, jedes Auto. Auch andere Städteverbindungen sind per ICE fast konkurrenzlos., aus Berliner Zeitung

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0039/index.html

Schnell ist relativ. Bei der Bahn allemal. Wer mit dem ICE nach Hamburg, Leipzig oder Frankfurt am Main reisen will, schlägt, wenn alles glatt geht, jedes Auto. Auch andere Städteverbindungen sind per ICE fast konkurrenzlos. Mühsamer wird es indes, wenn die Reise von dort aus per Zug in eine etwas entlegenere Stadt weitergehen soll. Dann ist der Zeitvorsprung durch lange Wartezeiten auf den Anschlusszug mitunter im Nu aufgebraucht.
Schnell ist also nicht immer schnell – weil nicht bis zu Ende gedacht. Vor zwei Jahren hat sich deshalb die Initiative Deutschland-Takt gebildet, in der sich Verkehrsexperten von Fahrgastverbänden und Nahverkehrsanbietern zusammengetan haben. Ihr Ziel: Alle Züge vom ICE, IC und Regionalzug bis hin zum Bus im Nahverkehr sollen eng miteinander verknüpft werden. Bei einem solchen integralen Taktfahrplan würden die Züge regelmäßig, etwa im Stundentakt oder Halbstundentakt …

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