Archiv für den Monat: März 2010

Straßenverkehr: Im Osten was Neues Die Vollendung der Tangentialen Verbindung wäre sinnvoll, so eine Studie Peter Neumann Im Norden ist sie seit Jahrzehnten fertig, im Süden zum Teil. Doch zwischen Biesdorf und Köpenick klafft eine mehr als sechs Kilometer lange Lücke in der Tangentialen Verbindung Ost (TVO), die einmal Marzahn mit Adlershof verbinden soll., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0331/berlin/
0032/index.html

Im Norden ist sie seit Jahrzehnten fertig, im Süden zum Teil. Doch zwischen Biesdorf und Köpenick klafft eine mehr als sechs Kilometer lange Lücke in der Tangentialen Verbindung Ost (TVO), die einmal Marzahn mit Adlershof verbinden soll. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung im Auftrag des Senats gibt all jenen, die sich für die Fertigstellung dieser Nord-Süd-Trasse einsetzen, Auftrieb. Danach wäre der errechnete Nutzen sieben Mal so hoch wie die Kosten, sagte Mathias Gille, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Gegner eines anderen Projekts, der Verlängerung der A 100 zur Straße Am Treptower Park, schöpfen ebenfalls neue Hoffnung. Sie meinen, dass die TVO die Autobahn überflüssig machen würde. „Sie ist kein Ersatz“, entgegnete Gille. Der Senat halte an der Planung für die A 100 nach Treptow fest. Dies sehe der Koalitionsvertrag vor, sagte …

S-Bahn: Grunderneuerung der S-Bahn-Gleise zwischen Schönholz und Tegel im Zeitplan Überspringen: Grunderneuerung der S-Bahn-Gleise zwischen Schönholz und Tegel im Zeitplan Umfahrungsalternativen mit zusätzlichen Regionalzügen und Bussen gut angenommen / Wiederinbetriebnahme der Linie S25 bis Hennigsdorf am 16. April

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100330.html

(Berlin, 30. März 2010) Die Deutsche Bahn zieht Halbzeitbilanz bei den Bauarbeiten zur Grunderneuerung der S-Bahn-Strecke zwischen Schönholz und Tegel. Die Modernisierung des vier Kilometer langen eingleisigen Abschnitts der Linie S25 läuft nach Plan. In den ersten zweieinhalb Wochen konnten alte Schienen, Schwellen und Schotter komplett entfernt werden. Der Einbau von Hilfsbrücken über die Kopenhagener Straße ist abgeschlossen.

Nachdem der Oberbau erneuert wurde, kommt eine Gleisstopfmaschine zum Einsatz, die das Schotterbett verdichtet. Anschließend werden die Gleise fest miteinander verschweißt. Zu den letzten Arbeitsschritten gehört das Installieren der seitlichen Stromschiene, aus denen die Züge ihren 750 Volt Gleichstrom beziehen, und die Befahrung der Strecke mit einem Schienenschleifzug, um Oberflächenunebenheiten auf den Schienenköpfen zu beseitigen.

Die Grunderneuerung der Strecke war erforderlich, da bei der Wiederinbetriebnahme des Abschnitts im Jahr 1995 die Gleisanlagen aus den siebziger Jahren nur betriebsnotwendig ertüchtigt wurden, um eine zügige provisorische Betriebsaufnahme zu ermöglichen.

Während der Bauarbeiten werden 5200 Tonnen Schotter, 6452 Betonschwellen, 116 Holzschwellen und 7930 Meter Schiene erneuert.

Zur Vermeidung separater Wochenendsperrungen werden zeitgleich zu diesen Maßnahmen auch zwischen Tegel und Hennigsdorf umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Für die Fahrgäste stehen mehrere Umfahrungsalternativen zur Verfügung. Insbesondere die zusätzlichen Regionalzüge zwischen Gesundbrunnen und Hennigsdorf werden von den Fahrgästen sehr gut angenommen, da sie die Strecke ohne Fahrzeitverlust bewältigen. Sie haben Anschluss von und zum RegionalExpress RE 6 Richtung Neuruppin und Wittstock. Zwischen Wilhelmsruh und Hennigsdorf wird zudem ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten. In Alt-Tegel und am Paracelsusbad bestehen Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn.

Ab 16. April, 4 Uhr, fahren die Züge der Linie S25 wieder durchgehend zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr + U-Bahn: Geduldsprobe auf Asphalt Mehrere Pankower Durchgangsstraßen werden gleichzeitig erneuert – das sorgt für Stau. Bald fährt auch die U 2 nicht mehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0330/berlin/
0042/index.html

Zurzeit muss Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) den Bewohnern Pankows ständig die gleiche Frage beantworten: Die Leute wollen wissen, warum plötzlich an so vielen Stellen die Straßen aufgerissen werden. Kann man denn die Baustellen nicht hintereinander einrichten?
Nein, antwortet Stadtrat Kirchner den Leuten. Kann man nicht. Es wurde schon viel zu lange gewartet. Jetzt ist Geld da, jetzt wird gebaut.
Sieben Großbaustellen gibt es zurzeit im Pankower Norden. Sie befinden sich in der Berliner Straße, Wollankstraße, Friedrichs-Engels-Straße, Blankenburger Straße, Kastanienallee (Rosenthal) und in der Pasewalker Straße. Auch die Pankebrücke am Anfang der Grabbeallee wird ab April 2010 erneuert. Insgesamt werden in den kommenden Jahren diese Hauptstraßen für etwa 30 Millionen Euro komplett erneuert. Sie bekommen neue Asphaltdecken, Geh- und Radwege, unter der Erde werden neue …

Bahnverkehr: Schneller per Zug nach Usedom Initiative gründet sich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0330/berlin/
0063/index.html

Eine Zugfahrt von Berlin ins Seebad Heringsdorf soll in Zukunft weniger als zwei Stunden dauern – nur halb so lange wie heute. Bürger aus Usedom und Berlin fordern, dass die 1945 unterbrochene direkte Bahnstrecke zu der Ostseeinsel wieder aufgebaut wird. Dadurch wären auch die anderen Badeorte auf Usedom viel schneller als heute mit dem Zug erreichbar. Damit das Bahnbauprojekt vorangebracht werden kann, wird am 9. April um 14 Uhr eine verbands- und parteiübergreifende Arbeitsgemeinschaft gegründet – in aller Öffentlichkeit auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
Die Europa-Staatssekretärin Monika Helbig hat zugesagt, für den Senat ein Grußwort zu sprechen, sagte Günther Jikeli von den Usedomer Eisenbahnfreunden. Auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (ebenfalls SPD) unterstütze die Forderungen der Initiative. Jikeli und seine Mitstreiter sind sich gewiss, dass andere Hauptstädter dies genauso sehen. „Die Berliner lieben es nicht, Zeit zu …

S-Bahn: S-Bahnen waren schon seit 2000 ohne Sicherheitsnachweis unterwegs Zur jüngsten Panne gibt es neue Erkenntnisse. Das Unternehmen treffe aber keine Schuld, sagt der Betriebsratschef, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0329/berlin/
0028/index.html

Zahlreiche S-Bahnen waren offenbar noch länger ohne den erforderlichen Sicherheitsnachweis im Einsatz als bislang bekannt geworden ist. Schon seit dem Jahr 2000 wurden Züge der Baureihe 485 mit Rädern ausgestattet, für die dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) bis heute kein Gutachten vorliegt, dass sie den enormen Belastungen des Alltagsbetriebs standhalten. Das erfuhr die Berliner Zeitung in S-Bahn-Kreisen. Bisher war das Bundesamt davon ausgegangen, dass die S-Bahn erst seit 2004 Räder ohne Festigkeitsnachweis montiert hat. Das habe sich aus internen Schriftstücken ergeben, die ausgewertet worden sind, so die Behörde.
Allerdings hatte das Amt in seinen ersten Mitteilungen am vergangenen Donnerstag nicht ausgeschlossen, dass sich dieser Befund noch ändern kann. Kurz darauf berichteten S-Bahner, dass die geschmiedeten Räder, um die es hier geht, bereits von 2000 an montiert worden seien. Anlass war die Entgleisung der S-Bahn 476 055-3, …

Bus: BVG verspricht normalen Busverkehr ab übermorgen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0329/berlin/
0088/index.html

Bis Mittwoch wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Reparaturstau in ihren Buswerkstätten auflösen. Das teilte die BVG-Sprecherin Petra Reetz mit. Dann soll es wieder auf allen Linien Normalbetrieb geben – also ohne Ausfälle. Wie berichtet stehen von den 1 300 Bussen derzeit 250 reparaturbedürftig in der Werkstatt. Während der Gesamtpersonalrat den Stellenabbau für den Rückstau verantwortlich macht, erklärte Reetz, dass der lange …

Bus: Sympathieträger auf Zeit Peter Neumann PETER NEUMANN meint, dass auch die BVG für mehr Werkstattkapazitäten sorgen muss. So viel steht fest: Berlin hätte die S-Bahn-Krise nicht so gut überstanden, wenn es nicht die BVG als Alternative gegeben hätte., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0329/berlin/
0054/index.html

So viel steht fest: Berlin hätte die S-Bahn-Krise nicht so gut überstanden, wenn es nicht die BVG als Alternative gegeben hätte. Gehörte es früher zum guten Ton, über das angeblich so piefige und unflexible Unternehmen herzuziehen, ist die Grundsatzkritik verstummt. Da und dort machte sich sogar schon so etwas wie Dankbarkeit breit, dass es die BVG gibt, was im überkritischen Berlin eine Sensation ist. Doch die BVG muss aufpassen, dass sich die Stimmung nicht wieder gegen sie wendet. Die vielen Fahrtausfälle, unter denen Busfahrgäste seit Längerem leiden, nerven zunehmend.
Nicht nur im Technikbereich der S-Bahn, sondern auch in den BVG-Werkstätten sind viele Arbeitsplätze weggefallen – rund ein Drittel. Nicht nur dadurch wird das verbliebene Personal stärker in Anspruch genommen: Weil viele Werkstattleute Busse fahren dürfen, wurden sie oft im Linienverkehr eingesetzt – auch im Fahrdienst …

Flughäfen + Bahnverkehr: DBV geht juristisch gegen BBI-Ostanbindung vor

http://lok-report.de/

Am 19. Februar 2010 erließ das Eisenbahnbundesamt den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der Schienenanbindung Ost des Flughafens BBI. Damit besteht nun für die höchst umstrittene Variante durch den Bohnsdorfer Wald erst einmal Planungsrecht. Unmittelbar nach Veröffentlichung hat die DB Netz AG bereits mit dem Abholzen der Trasse durch den Wald Fakten geschaffen.
Der DBV hat in einer eigenen Arbeitsgruppe eine alternative Trassenführung erarbeitet, die nicht den Bohnsdorfer Wald als wichtiges Naherholungsgebiet vernichtet, keine nennenswerten zusätzlichen betrieblichen Einschränkungen bedeutet und sowohl bei den Bau- als auch späteren Betriebskosten wesentlich effizienter ist.
Nach Auswertung der über 500 Seiten umfassenden Begründung und Abwägung (insbesondere des finanziellen Risikos) einer Klage, hat der Landesvorstand am 25. März 2010 den Potsdamer Rechtsanwalt Peter Schüler bevollmächtigt, für ihn beim zuständigen Gericht Klage gegen den Planfeststellungs-beschluss einzureichen. Große Unterstützung bei der Klage erhält der DBV-Landesverband von vielen betroffenen Bohnsdorfer Bürgern, die sich auch bereiterklären, durch eine Spende diese Klage möglich zu machen. Ohne viele verbindliche Zusagen für eine Spende wäre dem DBV als gemeinnützigem und ehrenamtlich tätigem Verein dieser Schritt nicht möglich.
Der DBV-Landesverband hält aus mehreren Gründen den Beschluss für falsch. Insbesondere sind dies:
1. Die Trassenvariante durch den Bohnsdorfer Wald ist auch nach Änderungen mit erheblichen negativen Folgen für Umwelt und Klima verbunden. Die Wahl der Trasse durch den Bohnsdorfer Wald, unmittelbar in Nachbarschaft von bisher nicht bzw. geringfügig vom Verkehrslärm beeinträchtigten Einwohnern, erzeugt neue Konflikte, die bei der DBV-Variante vermieden werden.
2. Die Abwägung der von der DBV-Arbeitsgruppe vorgeschlagenen alternativen Trassenführung ist fehlerhaft.
Das Eisenbahnbundesamt hat, offenbar ohne eigene Prüfungen, die Erwiderung der DB Netz AG auf die DBV-Vorschläge übernommen. DB Netz behauptet zum Beispiel, dass die DBV-Alternativtrasse, die etwa 1/3 kürzer als die eigene Variante durch den Bohnsdorfer Wald ist, aber das Dreifache kostet. Eine Begründung, wie diese Behauptung zustande kommt, bleibt DB Netz schuldig.
Bei der DBV-Alternativtrasse sollen angeblich zusätzlich Grunderwerbskosten von etwa 9 Millionen Euro anfallen – für Bereiche im direkten Überflugbereich, Nichtbau- und Brachland! Diese unbewiesene Behauptung hält der DBV ebenfalls für falsch.
Angeblich sei der DBV-Vorschlag auch nicht umsetzbar, weil es erste Überlegungen für eine 110 kV-Stromleitung in diesem Bereich gibt. Das kann planungsrechtlich überhaupt nicht von Bedeutung sein. Für den Bau seien beidseitige Einrichtungsflächen von mindestens 15 Metern erforderlich. Diese Breite ist natürlich an vielen Stellen überhaupt nicht realisierbar. Nach Meinung des DBV ist diese Angabe völlig überzogen und in städtischen Bereichen überhaupt nicht umsetzbar. Oder wurden beim Weiterbau der A 113 durch Neukölln auch links und rechts der Autobahn großflächig – nämlich im Abstand von 15 Metern – Wohnhäuser abgerissen, nur um eine Baustraße einzurichten?
3. Anstatt die Bündelung von Infrastruktur (wie sie der DBV-Vorschlag vorsieht, wenn die Schienentrasse unmittelbar neben die Autobahn A 113 gelegt wird) anzustreben, wird in der Metropolenregion eine völlig neue Lärmquelle durch ein Naherholungsgebiet gelegt. Das spricht jedwedem Umweltschutz Hohn.
Hinzu kommen noch zahlreiche fachliche Mängel. Bereits die aufgezeigten Gründe zeigen, dass die Ablehnung der DBV-Variante fragwürdig ist und ganz bewusst schlecht gerechnet wurde. Es ist aus Sicht des DBV-Landesverbandes bedauerlich, dass das Eisenbahnbundesamt als eigentlich unabhängige Behörde dem enormen politischen Druck nachgegeben hat und die schlechteste und teuerste aller Lösungen genehmigte (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.03.10).

Busflotte erweitert Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/717041.html

Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD.

„Wir sind sehr stolz auf unsere ,Großen Gelben‘, die vorbildhaft unsere zur Verfügung stehende Verkehrsfläche nutzen und so ein Maximum an Fahrgästen befördern“, sagte Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstands der BVG.

Den ersten „Doppeldeck“-Bus nach Londoner Vorbild lieferte schon 1907 die Firma Büssing, die später im Unternehmen MAN aufging, an die Stadt Berlin. Er bot 42 Fahrgastplätze – 19 Sitzplätze im Unterdeck, 20 im Oberdeck und 3 Stehplätze am hinteren Perron.

Die modernen MAN Lion’s City DD verfügen über insgesamt 128 Fahrgastplätze, unterteilt in 83 Sitz-und 45 Stehplätze. Alle Fahrzeuge sind behindertengerecht ausgelegt – unter Einbindung der Berliner Behindertenorganisationen.

Dr. Frank Hiller, Vorstand Marketing, Sales an Services von MAN Nutzfahrzeuge meint: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Berliner Verkehrsbetriebe seit über hundert Jahren entgegen bringen und das sie in das innovative und effiziente Doppeldecker-Buskonzept von MAN setzen.“

Tagtäglich beweisen die Doppeldeckerbusse in einer Metropole wie Berlin, wo die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche knapp ist, dass im Straßenverkehr kein effizienteres Personenbeförderungskonzept denkbar ist.

Und die Busse sind sogar gut für die Umwelt: Seit vergangenen Herbst kennzeichnet der „Blaue Umweltengel“ für „Lärmarme und schadstoffarme Kommunalfahrzeuge und Omnibusse“ alle Berliner MAN Lion’s City 00 mit EEV-Motoren. Mit dem innovativen MANPI.JRE DIESEL®-Konzept, welches ohne Zusatzstoffe auskommt, erfüllen die Busse den freiwilligen EEV-Abgasstandard mit den gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Emissionswerten für Busse und Lkw. Die Grenzwerte von EEV liegen noch unter der seit letztem Jahr geltenden Euro 5-Norm.

Busflotte erweitert Seit langem prägen unsere "Großen Gelben" von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD

http://www.bvg.de/index.php/de/
103839/article/717041.html

Seit langem prägen unsere „Großen Gelben“ von MAN das Straßenbild von Berlin. Am 10. März 2010 erhielten wir den 400. Doppeldeckerbus vom Typ MAN Lion’s City DD.

„Wir sind sehr stolz auf unsere ,Großen Gelben‘, die vorbildhaft unsere zur Verfügung stehende Verkehrsfläche nutzen und so ein Maximum an Fahrgästen befördern“, sagte Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstands der BVG.

Den ersten „Doppeldeck“-Bus nach Londoner Vorbild lieferte schon 1907 die Firma Büssing, die später im Unternehmen MAN aufging, an die Stadt Berlin. Er bot 42 Fahrgastplätze – 19 Sitzplätze im Unterdeck, 20 im Oberdeck und 3 Stehplätze am hinteren Perron.

Die modernen MAN Lion’s City DD verfügen über insgesamt 128 Fahrgastplätze, unterteilt in 83 Sitz-und 45 Stehplätze. Alle Fahrzeuge sind behindertengerecht ausgelegt – unter Einbindung der Berliner Behindertenorganisationen.

Dr. Frank Hiller, Vorstand Marketing, Sales an Services von MAN Nutzfahrzeuge meint: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Berliner Verkehrsbetriebe seit über hundert Jahren entgegen bringen und das sie in das innovative und effiziente Doppeldecker-Buskonzept von MAN setzen.“

Tagtäglich beweisen die Doppeldeckerbusse in einer Metropole wie Berlin, wo die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche knapp ist, dass im Straßenverkehr kein effizienteres Personenbeförderungskonzept denkbar ist.

Und die Busse sind sogar gut für die Umwelt: Seit vergangenen Herbst kennzeichnet der „Blaue Umweltengel“ für „Lärmarme und schadstoffarme Kommunalfahrzeuge und Omnibusse“ alle Berliner MAN Lion’s City 00 mit EEV-Motoren. Mit dem innovativen MANPI.JRE DIESEL®-Konzept, welches ohne Zusatzstoffe auskommt, erfüllen die Busse den freiwilligen EEV-Abgasstandard mit den gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Emissionswerten für Busse und Lkw. Die Grenzwerte von EEV liegen noch unter der seit letztem Jahr geltenden Euro 5-Norm.