S-Bahn: Manager gegen Manager Prüfbericht gibt Ex-S-Bahn-Chefs Mitschuld – nun wehren sie sich. Entschädigung für Jahreskartenkunden beginnt im Frühjahr, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0225/berlin/
0017/index.html

Frühere Manager der S-Bahn Berlin wehren sich gegen Vorwürfe, sie hätten schlecht gearbeitet. „Mir ist fast der Kaffee hochgekommen, als ich den Bericht zur S-Bahn-Krise las, den die Bahn am Dienstag präsentiert hat“, sagte ein ehemaliger leitender Mitarbeiter gestern der Berliner Zeitung. Obwohl der Bahnkonzern und DB Stadtverkehr die S-Bahn heruntergewirtschaftet hätten, zögen sich beide aus der Verantwortung. Stattdessen gerieten in dem Bericht die alten S-Bahn-Geschäftsführer ins Visier, die bis 2007 nach und nach abgesetzt wurden, weil sie die Sparvorgaben nicht bis ins Detail umsetzen wollten. Wegen dieses Blickwinkels komme der Bericht einer Rufschädigung nahe, so der Ex-Manager. Ein ehemaliger S-Bahn-Geschäftsführer sagte: „Wenn wir in Verdacht geraten, mitschuldig zu sein, haben wir das Recht, uns zu wehren“ – notfalls auch öffentlich.
„Manches in dem Bericht können wir nicht so stehen lassen“, so der frühere …

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