Archiv für den Monat: November 2009

Flughäfen: Die Zukunft der Geschäftsflieger am neuen Berliner Großflughafen ist ungewiss. Die Industrie- und Handelskammer und der Verband der allgemeinen Luftfahrt AOPA befürchten, dass der Flughafen dieses Geschäftssegment, in dem Maschinen bis 14 Tonnen starten und landen, verdrängen will., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1215464/
Geschaeftsflieger-werden-vom-BBI-verdraengt.html

Wo sollen zukünftig die Geschäftsflieger am Großflughafen Berlin-Brandenburg International ihre Passagiere aufnehmen? Das bestehende Gebäude ist zunächst nur bis zum Jahr 2020 gesichert. Bis dahin will die Flughafengesellschaft das bestehende Terminal für die Allgemeine Luftfahrt (GAT) erhalten. Aber dieser Standort ist offenbar nicht dauerhaft. „Was nach 2020 kommt, wird derzeit geprüft“, sagt Flughafensprecher Leif Erichsen. „Noch gibt es kein Konzept. Die Business Aviation soll aber im Norden des BBI bleiben.“

Verlagerung des Terminals nötig
Nach Informationen von Morgenpost Online wird die Verlagerung nötig, weil das heutige GAT einem zweiten Rollweg entlang der nördlichen Start- und Landebahn des BBI im Wege steht. Dieser soll offenbar erst fertig gebaut werden, wenn …

allg.: Die Idee einer Seilbahn, die die City West mit Mitte verbinden könnte, hört sich kühn an, ungewöhnlich aber ist sie nicht. Wie berichtet wollen die Projektentwicklungsgesellschaft Prohacon und die AG City West ein solches Projekt umsetzen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1215481/
Fuer-die-neue-Berliner-Seilbahn-gibt-es-Vorbilder.html

Die Seilbahn soll drei Kilometer vom Hardenbergplatz, am Rand des Zoos vorbei, zur Hofjägerallee und am Südrand des Tiergartens bis zum Potsdamer Platz führen und den Fahrgästen aus 30 Metern Höhe einen außergewöhnlichen Blick bieten. Geschätzte Kosten 15 bis 18 Millionen Mark. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) winkte allerdings schon ab. „Städtebaulich völlig inakzeptabel“ sei das Projekt.
Seilbahnen kennt man gemeinhin nur im Zusammenhang mit dem Skisport. Doch es gibt sie bereits in Städten, über Flüsse oder in Grünanlagen und Zoos. Zürich zum Beispiel hält eine Seilbahn offensichtlich nicht für städtebaulich inakzeptabel. So ist dort eine Zooseilbahn in Planung, die den Bahnhof Stettbach mit dem Zürcher Zoo verbinden soll. Die zwei Kilometer lange Verbindung ist als Touristenattraktion und zudem als umweltfreundliches Verkehrsmittel gedacht. Die Fahrtdauer soll sieben …

Radverkehr + Straßenverkehr: Stressfrei Richtung Süden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/berlin/
0057/index.html

Manches dauert in Berlin etwas länger als anderswo. Doch es lohnt sich, hartnäckig zu sein. Das kann Heribert Guggenthaler, der in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Referat Planung und Gestaltung von Straßen leitet, bestätigen. Acht Jahre lang hat sich der gebürtige Bayer mit bajuwarischer Unbeirrtheit dafür eingesetzt, dass das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg eine berüchtigte Holperstrecke endlich asphaltieren lässt. Jetzt ist es tatsächlich so weit. Bauarbeiter beseitigen das Kopfsteinpflaster auf dem östlichen Abschnitt der Belziger Straße, das so viele Radfahrer (und Autofahrer) durchgeschüttelt hat. Damit verschwindet ein neuralgischer Punkt im Radroutennetz.
Eine kleine, wenn auch wichtige Neuerung für Berlins Radfahrer. Es gibt aber auch große Verbesserungen – weshalb 2010 ein Jahr der Feiern wird. Ein Fest findet auf dem Berliner Abschnitt des Fernwegs nach …

Straßenverkehr: Das vom Senat vor drei Jahren beschlossene Straßenausbaubeitragsgesetz wird teuer für die Berliner. Gleich mehrere Bezirke wollen Anlieger für die Sanierung von Straßen – aber auch von Rad- und Gehwegen – zur Kasse bitten. Grundstücksbesitzer müssen mit Rechnungen von mehreren Tausend Euro rechnen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1215452/
Berliner-muessen-fuer-neue-Radwege-zahlen.html

Berliner müssen offenbar immer häufiger auch für die Erneuerung von Radwegen vor ihrem Haus zahlen. Wie eine Umfrage von Morgenpost Online in mehreren Bezirken ergab, werden für die Sanierung der Wege bis zu 20.000 Euro fällig. Teilweise werden die Radwege im Zuge der Straßensanierung gleich mitgemacht – und müssen von den Anliegern mitbezahlt werden.
Grund ist das Straßenausbaubeitragsgesetz, nach dem die Bezirke seit 2006 Grundstückseigentümer anteilig zur Finanzierung von Straßen heranziehen dürfen. Aber auch bei Gehwegen und Parkbuchten bitten die Bezirke in vielen neuen Fällen zur Kasse. Jahrelang hatte der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) den Zustand der Berliner Radwege beklagt. Sowohl der Senat als auch die Bezirke hatten auf die fehlenden Finanzen verwiesen. Doch seit eine Beteiligung der Anwohner möglich ist, wird offenbar der Sanierungsstau …

Radverkehr + Straßenverkehr: Fast wie in Holland Friedrichshain-Kreuzberg ist Spitze beim Fahrradverkehr – und in der Kastanienallee sind mehr Velos als Autos unterwegs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/berlin/
0023/index.html

Ein Berliner Bezirk steuert auf niederländische Verhältnisse zu. In Friedrichshain-Kreuzberg hat eine Umfrage von Verkehrsforschern ergeben, dass die Bevölkerung dort 21 Prozent ihrer Wege mit dem Fahrrad zurücklegt. Das geht aus einer Statistik für den neuen Stadtentwicklungsplan Verkehr hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Auch in zwei anderen Bezirken kommen die Bürger überdurchschnittlich häufig mit Pedalkraft ans Ziel. In Pankow beträgt der Anteil des Fahrrads bei der Verkehrsmittelwahl 17 Prozent, in Mitte 14 Prozent. Zählungen im Senatsauftrag zeigen, dass auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg in bestimmten Monaten inzwischen mehr Fahrräder als Autos unterwegs sind.
Die Umfragedaten belegen: Was die Bedeutung des Fahrrads anbelangt, kann Friedrichshain-Kreuzberg mit Rotterdam konkurrieren – aber auch mit deutschen Fahrrad-Hochburgen wie Oldenburg, wo der Radanteil ebenfalls …

S-Bahn: Grünes Licht für neue S-Bahn-Strecke Gutachter: Trasse nach Staaken ist wirtschaftlich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/berlin/
0062/index.html

Im Westen was Neues: Gutachter unterstützen den Plan des Senats, das Streckennetz der S-Bahn über den Bahnhof Spandau hinaus zur Gartenstadt Staaken zu erweitern. Ihre Bewertung hat ergeben, dass die vom Land gewünschte Trasse zur Hackbuschstraße wirtschaftlich wäre. Das sagte Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), der Berliner Zeitung.
Die Untersuchungen haben ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 2,64 ergeben, teilte sie mit. Das bedeutet: Jeder Euro, der in den Bau der rund drei Kilometer langen Strecke investiert wird, bringt einen 2,64-fachen Nutzen – unter anderem deshalb, weil das neue Angebot neue Fahrgäste anlockt, die jetzt noch mit dem Auto aus dem Westen Spandaus in die Innenstadt fahren.
Baubeginn könnte nach den derzeitigen Planungen frühestens 2012 sein, sagte Damianakis. 37 Millionen Euro soll die Strecke kosten. Mit neun Millionen Euro …

Fernbus + Bahnverkehr + Flughäfen + Straßenverkehr: Umweltverträglicher als die Bahn Überraschung: Entgegen vieler Vorurteile ist Busfahren keinesfalls umweltschädlich – im Gegenteil: Busse verbrauchen pro Person im Vergleich zum Auto, Flugzeug und selbst zur Bahn mit Abstand am wenigsten Energie. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/wirtschaft/
0070/index.html

Überraschung: Entgegen vieler Vorurteile ist Busfahren keinesfalls umweltschädlich – im Gegenteil: Busse verbrauchen pro Person im Vergleich zum Auto, Flugzeug und selbst zur Bahn mit Abstand am wenigsten Energie. Das Umweltbundesamt hat Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß der einzelnen Verkehrsträger gemessen und zur besseren Vergleichbarkeit die Energieverbrauchswerte auf Diesel umgerechnet. Danach verbraucht ein Flugzeug auf 100 Kilometer 5,8 Liter Diesel und belastet die Atmosphäre mit einem CO2-Ausstoß von 36,9 Kilogramm pro Person. Bei einem Auto mit Katalysator sind es 6,2 Liter Diesel und 14,4 Kilo C02, beim Zug 2,7 Liter Diesel und 5,2 Kilogramm C02. Der Reisebus schneidet bei diesem Vergleich mit einem Dieselverbrauch von 1,4 Litern und einem C02-Ausstoß von 3,2 Kilogramm pro Person am besten ab.
Protektion: Vermutlich noch bis 2011 gilt in Deutschland ein Verbot für den …

Bahnverkehr: Kleiner Vogel, großes Bahnchaos Tier verfing sich im Stromabnehmer / Kurzschlüsse legten Zugverkehr im Hauptbahnhof gleich mehrmals lahm, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/berlin/
0048/index.html

Ein kleiner Vogel hat den Eisenbahnverkehr in Berlin am Wochenende im großen Stil durcheinander gebracht. Das Tier geriet am Sonnabend ins Stromabnehmersystem eines ICE-Zuges – was dazu führte, dass im Tunnel unter dem Hauptbahnhof die Deckenstromschiene beschädigt wurde. Mehrere Dutzend Züge konnten nicht in den Bahnhof fahren und wurden umgeleitet, Gleise mussten bis gestern mehrmals gesperrt werden. Folge war, dass Tausende von Fahrgästen zu spät ans Ziel kamen. Augenzeugen sprachen von einem Chaos am Sonnabend.
Das Unheil begann, als ein ICE aus Hamburg am Sonnabend kurz vor 14 Uhr das Nordportal des Nord-Süd-Tunnels durchfuhr, um im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofs zu halten. Ein Vogel verfing sich im Stromabnehmer, sagte ein Bahnsprecher gestern. Ein Kurzschluss an den Isolatoren der Deckenstromschiene im Tunnel war die Folge, dem weitere bei anderen Zugfahrten folgten. Verursacher war offensichtlich …

Fernbus: Omnibus statt ICE Die Regierung will Busse im Fernverkehr zulassen. Anbieter sitzen bereits in den Startlöchern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1130/wirtschaft/
0009/index.html

BERLIN. Rainer Brüderle will mit einem Relikt aus alten Zeiten brechen: Der liberale Bundeswirtschaftsminister plant, das Verbot von Fernbuslinien in Deutschland zu kippen. Zwar dürfte dieses Vorhaben, das Brüderle im Koalitionsvertrag ausgehandelt hat, vor dem Jahr 2011 kaum den langen, umständlichen Weg der Gesetzesinstanzen durchlaufen haben. Doch so lange will Constantin Pitzen nicht warten: Mit seiner Fernbuslinie Autobahn Express geht der Busunternehmer bereits heute den Start. Denn mit viel Geschick und Überzeugung erwarb Pitzen für seine Buslinie eine Sondergenehmigung. Am Vormittag fährt nun der erste Linienbus zum Flughafen Halle/Leipzig. An Werktagen sollen die Busse vier mal verkehren, am Sonnabend und Sonntag jeweils dreimal. „Damit machen wir jetzt schon …

S-Bahn: S-Bahn mit roten Schleifen zum Welt-Aids-Tag unterwegs Überspringen: S-Bahn mit roten Schleifen zum Welt-Aids-Tag unterwegs Sammelaktion zugunsten schwerkranker und bedürftiger Menschen / Prominente unterstützen die Aktion

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20091127b.html

(Berlin, 27. November 2009) Anlässlich des Welt-Aids-Tages setzt die S-Bahn Berlin GmbH auch in diesem Jahr am 1. Dezember 2009 gemeinsam mit der DB und der Berliner Aids-Hilfe e.V. ein Zeichen: Eine mit roten Schleifen geschmückte S-Bahn wird auf dem Ring und auf der Stadtbahn unterwegs sein.

Während der Fahrt informieren ehrenamtliche Helfer der Berliner Aids-Hilfe e.V. über ihre Projekte und leisten Aufklärungsarbeit. Außerdem werden Spenden für aidskranke Menschen gesammelt. Als kleines Dankeschön gibt es von Mitarbeitern der S-Bahn Berlin gesponserten Kaffee und Kuchen von der Konditorei Hanseatic GmbH.

Die Aktion wird um 10:30 Uhr im Berliner Hauptbahnhof mit prominenter Unterstützung eröffnet. Unter anderem sind der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Daniel Bahr, Ulli Meurer, Vorstandsmitglied der Berliner Aids-Hilfe e.V. sowie Christoph Wachendorf, Mitglied der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, mit dabei.

Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgen vier charmante Saxophonistinnen, die FIRST LADIES.

Um 10:30 Uhr wird der international bekannte Streetartkünstler Robin van Arsdol mit einer Kettensäge aus einem Baumstamm ein Symbol, das für die Einzigartigkeit aber auch Fragilität des menschlichen Lebens steht, heraussägen. Das Objekt wird im Anschluss der Berliner Aidshilfe zur Versteigerung gestiftet. Robin van Arsdol ist mit Keith Haring einer der Begründer der internationalen Streetart Bewegung.

„Die S-Bahn Berlin engagiert sich seit vielen Jahren beim Thema AIDS-Aufklärung“, sagt Wachendorf. „Das Verkehrsmittel ist der ideale Ort, um dieses wichtige gesellschaftliche Thema, das leider dauerhaft aktuell ist, in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir erreichen Menschen aus allen sozialen Schichten.“

Die Aktion zum Welt-Aidstag in der S-Bahn findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Der Zug mit den roten Schleifen startet um 11:48 Uhr am Hauptbahnhof:

Der Fahrplan des Zuges:

ab Hauptbahnhof:

11:48

an Charlottenburg:

11:58

ab Charlottenburg:

12:00

an Halensee:

12:03

ab Halensee:

12:07

weiter als S41

(in Uhrzeigerrichtung)

an Südkreuz:

12:55

ab Südkreuz:

12:56

an Charlottenburg:

13:09 (Pause)

ab Charlottenburg:

13:36

weiter als S 42 über die Halenseekurve

(entgegen Uhrzeigerrichtung)

an Südkreuz:

13:51, 14:51, 15:51

Unterwegs wird an allen Stationen gehalten; es gelten die üblichen VBB-Fahrausweise.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG