S-Bahn: Ein Rad, drei Risse Nach dem jüngsten Schaden zieht die S-Bahn personelle Konsequenzen, aus Berliner Zeitung

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0034/index.html

Der Radschaden, der dem Eisenbahn-Bundesamt monatelang verschwiegen worden ist, war größer als bislang bekannt geworden ist. Das Rad war nicht einmal, sondern dreimal gerissen, teilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) der Berliner Zeitung gestern mit. Zwei Risse waren zirka drei Zentimeter lang, der dritte Riss hatte eine Länge von rund zwei Zentimetern. Bereits ein einziger Riss erhöht das Risiko, dass das Rad bricht. „Die Risse hätten uns sofort gemeldet werden müssen“, sagte der EBA-Sprecher Ralph Fischer. Doch die schriftliche Mitteilung traf erst am Freitag gegen 16 Uhr in Bonn ein – vier Monate nach der Entdeckung der Risse. Gestern hat die S-Bahn personelle Konsequenzen gezogen. Ein verantwortlicher Mitarbeiter wurde von seiner Aufgabe entbunden, hieß es.
Erstmals wurden die Risse am 17. Juni entdeckt, so das EBA. Betroffen war ein Rad an einer mittleren Achse des Wagens 481 128. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht …

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