S-Bahn: WERKSTÄTTEN 40 Prozent der Stellen sind weggefallen, aus Berliner Zeitung

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0072/index.html

Zu dem rigiden Sparkurs, der als Ursache für viele Probleme bei der S-Bahn gilt, sind weitere Einzelheiten bekannt geworden. So ist von 2002 bis zum vergangenen Jahr die Zahl der Beschäftigten in den Werkstätten von 760 auf 454 gesunken. Das teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) dem CDU-Abgeordneten Matthias Brauner auf eine parlamentarische Anfrage hin mit. Damit hat das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) die Zahl der Mitarbeiter, die S-Bahnen pflegen, warten und reparieren, um mehr als 40 Prozent verringert.
Zwar müssen die Berliner S-Bahner pro Jahr statt 1 984 nun 2 088 Stunden lang arbeiten. Doch die Erhöhung der Jahresarbeitszeit konnte den Stellenabbau bei Weitem nicht wettmachen. So führte die vom Bahnkonzern angeordnete Rationalisierung dazu, dass sich der Zustand der Wagenflotte stark verschlechterte, sagen S-Bahner. Sonderaufträge wie der Umbau der Bremssand-Anlagen, der nach dem Auffahrunfall vom Südkreuz 2006 anfiel, banden weitere …

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