Straßenverkehr: Laternen im ZwielichtWer darf die etwa 180.000 Straßenlaternen in Berlin betreiben? Der Auftrag ging an eine Vattenfall-Tocherfirma. Doch ein ausgeschiedener Bieter geht jetzt gerichtlich dagegen vor. Nun soll das Kammergericht über den umstrittenen Vertrag urteilen., aus Der Tagesspiegel

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Strassenlaternen-Kammergericht;art270,2869058

Die etwa 180 000 elektrischen Straßenlaternen in Berlin leuchten zurzeit gewissermaßen unter Vorbehalt. Denn die umstrittene Neuausschreibung ihres Betriebes bekommt neben dem parlamentarischen nun auch ein juristisches Nachspiel. Einer der ausgeschiedenen Bieter, die Stadtlicht GmbH, geht gerichtlich gegen die Vergabe des Auftrages an die Vattenfall Europe Netzservice GmbH vor.
Stadtlicht darf sich ebenso wenig zu dem Fall äußern wie andere an der Ausschreibung beteiligte Firmen. Mehrere Insider äußerten gegenüber dem Tagesspiegel jedoch unabhängig voneinander die Befürchtung, dass die Vattenfall- Tochterfirma allzu leicht an den lukrativen Auftrag – sieben Jahre Laufzeit und ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich – gekommen sein könnte. Sie verweisen auf eine Vorgeschichte, bei der Vattenfall-Vorgänger Bewag eklatant benachteiligt worden war. Nach sieben Jahren Rechtsstreit gewann Vattenfall auf ganzer …

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