Straßenverkehr: Bäume statt Asphalt Die neue Schönefeld-Autobahn entlastet benachbarte Straßen – nun werden Fahrbahnen verschmälert und Radstreifen gebaut, aus Berliner Zeitung

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Ein Relikt der DDR-Verkehrsplanung verschwindet. Im Südosten Berlins will der Senat die Bundesstraße 96a, einst eine der wichtigsten Einfallschneisen der Hauptstadt, neu gestalten. So wird die Straße Am Seegraben Fahrstreifen verlieren. Künftig gilt auf der früheren „Protokollstrecke“ zum Flughafen Schönefeld nur noch Tempo 50. Das Adlergestell wird am S-Bahnhof Adlershof ebenfalls schmaler. „Die neue Autobahn A 113 bündelt den Verkehr. Darum können wir darangehen, parallele Verkehrsschneisen zu attraktiven Stadtstraßen umzugestalten“, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern.
Drei Fahrstreifen pro Richtung, die Fahrbahnen aus hellem Beton, Lärmschutzwände aus Lärchenholz: 294 Millionen Euro hat allein der Berliner Abschnitt der Bundesautobahn A 113 (neu), die von Neukölln nach Schönefeld führt, gekostet. Doch die Investition hat sich gelohnt, sagte Junge-Reyer. „Jetzt kann man in 20 Minuten …

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