Regionalverkehr: Wer gewinnt, wer verliert?, aus Berliner Zeitung

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Peter Neumann

PETER NEUMANN freut sich, dass die Debatte um die Zukunft der Bahn an Schärfe gewinnt.

Alles wird besser, nur im Berlin-Brandenburger Regionalverkehr nicht. Sagt die Deutsche Bahn (DB). Den Reisenden drohen künftig Sitze, die kleiner sind als heute. Lokführer verdienen pro Jahr nicht mehr bis zu 41 500 Euro brutto wie bei DB Regio – Privatbahnen zahlen bestenfalls etwas mehr als 25 000 Euro. Bei den Servicemitarbeitern in den Zügen endet die Lohnskala nach unten sogar erst bei 7,44 Euro brutto pro Stunde. Es ist ein drastisches Szenario, mit der die DB versucht, Mitstreiter gegen die jetzige Ausschreibung des Regionalverkehrs zu gewinnen. Dabei kämpft sie vor allem im eigenen Interesse – was zu einigem Misstrauen Anlass geben sollte. Das heißt aber nicht, dass all ihre Argumente falsch sind.
So ist unstrittig, dass bei derlei Wettbewerbsverfahren die Arbeitnehmer meist …

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