Flughäfen: Detlef Pipke verscheucht Stare – er verhindert damit Flugzeugabstürze, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2009/0121/brandenburg/0024/index.html

Jens Blankennagel
SCHÖNEFELD. Hier kommt niemand so einfach rein. Das 630 Hektar große Gelände des Flughafens Schönefeld ist von hohen Zäunen umstellt, obenauf Stacheldraht. Selbst Gäste der Flughafenleitung werden am Diensteingang kontrolliert, als würden sie einen transatlantischen Flug absolvieren. Jede Tasche wird durchleuchtet, als könnten Bomben darin sein. Doch all die Sicherheitskontrollen können nicht verhindern, dass sich täglich tausende unerwünschte Eindringlinge auf dem Flughafen aufhalten: Vögel. Seitdem ist vom „Wunder von New York“ die Rede.
Sie fliegen einfach über die Zäune und sind eine akute Gefahr für die Flugzeuge. Das wurde am vergangenen Donnerstag allen klar, als sie die Notlandung eines amerikanischen Airbusses im Hudson-River sahen. Seither wird der Pilot der Maschine, Chesley B. Sullenberger, als „Held von Manhattan“ gefeiert. Kurz nach dem Start flog sein Airbus A-320 in tausend Meter Höhe in einen …

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