Tarife: Mobilitätsticket Brandenburg erfolgreich

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Das am 1. September 2008 eingeführte „Mobilitätsticket Brandenburg“ hat sich gut etabliert. Das Ticket, mit dem Anspruchsberechtigte grundsätzlich zu 50 % des regulären Fahrpreises den öffentlichen Verkehr im Land Brandenburg nutzen können, wird mit steigender Tendenz monatlich jeweils über 4.000mal verkauft.
Im April 2008 hatte der brandenburgische Landtag beschlossen, vergünstigte ÖPNV-Fahrausweise für Einkommensschwache – Empfänger von Arbeitslosengeld II, von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – einzuführen. Nach dem entsprechenden Votum seines Aufsichtsrats Ende Mai klärte der VBB die konkrete Abwicklung mit den Verkehrsunternehmen und den Sozialämtern, Jobcentern, ARGEn und den Agenturen für Arbeit, so dass das Mobilitätsticket Brandenburg zum 1. September eingeführt wurde.
Die Leistungsstellen haben seither über 6.000 Kundenkarten ausgegeben, mit denen die Besitzer die Monatswertmarken für 2-, 4- und 6-Waben-Karten sowie für Karten für bis zu drei Landkreise bzw. kreisfreie Städte kaufen können. Bereits im ersten Geltungsmonat wurden über 4.000 Mobilitätstickets verkauft. Die Zahlen steigen seitdem weiter leicht an. Dabei sind die Verkäufe erwartungsgemäß in den kreisfreien Städten zahlreicher als in den Flächenkreisen. Mit einem weiteren Anstieg der Ticketverkäufe in den kommenden Wintermonaten ist zu rechnen (Pressemeldung VBB, 24.12.08).

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