Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn modernisiert das Schienennetz in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

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Acht große Bau-Korridore im Jahr 2009 / Schwerpunkte sind Hauptstrecken und Knotenpunkte / Umfassende Kundeninformation / Baumaßnahmen vollständig im Fahrplan berücksichtigt / Besonderes Konzept für Baufahrplan Hamburg–Berlin

(Berlin, 17. November 2008) Die Deutsche Bahn setzt die Erneuerung ihrer Infrastruktur mit Hochdruck fort und wird im Rahmen des Modernisierungsprogramms ProNetz auch im Jahr 2009 viele Baumaßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Schieneninfrastruktur durchführen. „Um die Leistungsfähigkeit unseres Netzes zu erhalten und weiter zu erhöhen, sollen rund 366 Millionen Euro, das sind fast 74 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, in die Infrastruktur fließen. Damit setzen wir unsere Bauoffensive fort“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Baumaßnahmen für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Wie in den vorangegangenen Jahren wollen wir unsere Kunden frühzeitig und umfassend informieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind nahezu alle Baumaßnahmen der baubedingten Fahrplanänderungen schon heute in den Verkaufs- und Informationssystemen enthalten.“

Neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wird es 2009 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern acht große Korridorprojekte geben: Dazu gehören die Strecke Hamburg–Berlin, auf der während einer dreimonatigen Sperrung von März bis Mitte Juni Tausende Schwellen ausgetauscht werden. Der Fernverkehr wird über Stendal und Salzwedel umgeleitet, während der Nahverkehr überwiegend wie gewohnt unterwegs ist. Auf der Strecke Rostock–Schwerin stehen an mehreren Wochenenden im April und Mai Brückenbauarbeiten und Weichenwechsel an und zwischen Berlin-Spandau und Berlin Ostbahnhof werden in der ersten Jahreshälfte insgesamt neun Kilometer Gleisanlagen erneuert.

Bereits 2008 wurden in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 60 große Baumaßnahmen in elf Korridoren gebündelt zuverlässig umgesetzt. Dabei konzentrierten sich die Arbeiten auf Hauptstrecken wie Berlin–Frankfurt(Oder), Berlin–Dresden, Stralsund–Greifswald sowie die Erneuerung der Havelbrücke bei Rathenow und zahlreiche Vorhaben im Bahnknoten Berlin. Daneben wurden – neben umfangreichen kleineren Baumaßnahmen – 41 weitere größere Bauvorhaben auf zahlreichen Strecken außerhalb der Korridore durchgeführt.

Trotz des weiter intensiven Baugeschehens sollen die Auswirkungen für die Bahnkunden geringer als in den letzten Jahren ausfallen. Der weitaus überwiegende Teil der Fahrplanänderungen ist schon heute in den Informations- und Verkaufssystemen enthalten. So erhalten Bahnkunden in Reisezentren, am BahnBau-Telefon, im Internet und an den DB-Automaten auch für Baustellenphasen Auskünfte und Reservierungen auf der Basis des tatsächlichen Fahrplans. Ebenso aktuell und immer an der richtigen Stelle informiert „Max Maulwurf“, der Baustellenbotschafter der DB, mit Plakaten, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen, im Zug und in den Tagesmedien. Aktuelle Baustelleninfos präsentiert er auch im Internet und für mobile Geräte wie PDA oder Blackberry sogar unterwegs: bauarbeiten.bahn.de/mobil.

Bundesweit hat die DB für 2009 die 300 größten Baustellen in 60 Korridoren gebündelt. Im Schnitt wird bundesweit jeden Tag an rund 600 Baustellen gearbeitet. Um die unmittelbaren Auswirkungen auf den Bahnbetrieb möglichst gering zu halten, wird, wann immer möglich, „unter dem rollenden Rad“ gebaut.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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