Messe: Innotrans: ContiTech auf der InnoTrans 2008

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Innovative Fahrwerkstechnologie für moderne Schienenfahrzeuge im Nah-, Fern- und Hochgeschwindigkeitssektor – dafür steht ContiTech Railway Engineering. Als Entwicklungspartner und Hersteller für die Erstausrüstung entwickelt das Segment der ContiTech Air Spring Systems, Hannover, komplette Federungskonzepte und Systemlösungen für die Primär- und Sekundärfederung.
Durch den Einsatz hochwertiger Werkstoffe und Werkstoffkombinationen werden höchste Ansprüche bezüglich Sicherheit, Komfort, Geschwindigkeit und Fahrgeräuschminderung, aber auch der Wirtschaftlichkeit im Güter- und Personenverkehr erfüllt.
Auf der InnoTrans, der Internationalen Fachmesse für Schienenverkehrstechnik in Berlin (23. – 26. September 2008, Halle 6.2 / Stand 241), stellt ContiTech mit zwei Neuentwicklungen seine technologische Entwicklungskompetenz im Bereich Luftfedersysteme unter Beweis.
Mit dem berührungslos arbeitenden Höhen- und Drucksensor, der in die Luftfeder integriert wurde, schafft ContiTech Air Spring Systems die technische Voraussetzung für den Einsatz elektronisch geregelter Luftfedersysteme mit elektrisch betätigten Ventilen in Personenwaggons. Damit können zukünftige Schienenfahrzeuge die Vorteile nutzen, von denen luftgefederte Straßenfahrzeuge schon lange profitieren: genauere Ausregelung des Fahrniveaus, Einstellung veränderlicher Sollniveaus.
Mit der GIGABOX, dem einzigartigen System aus Radsatzlager und Hydrofeder als Gemeinschaftsentwicklung der Unternehmen SKF und ContiTech, wird ein wichtiger Beitrag zum Bundesforschungsprojekt „Leiser Zug auf realem Gleis (L Zar G)“ auf der Fachmesse in Berlin gezeigt. Das Vorhaben soll die EU-Maßgabe umsetzen, den Schienenlärm bis zum Jahr 2020 um 20 dB (A) zu verringern. „Mit der GIGABOX können wir bis zu 3 Dezibel Geräuschentwicklung am Radreifen tilgen“, erklärt Friedrich Hoppmann, Segmentleiter ContiTech Railway Engineering. Das Ziel von L Zar G ist die Gesamtverringerung um bis zu 7 dB (A).
Kundenindividuelle Produktentwicklungen bringt ContiTech mittels modernster Prüftechnologie zur Serienreife. Jüngstes Beispiel ist die Konstruktion und Auslegung eines Sekundärfederungssystems für Züge in klimatisch anspruchsvollen Regionen: Um die Funktionalität des Federelements auch bei extremen Klimabedingungen gewährleisten zu können, hat ContiTech den unternehmenseigenen Multiaxial-Prüfstand mit einer Klimakammer ausgestattet, die über Tage Dauerfrost von -50 °C simulieren kann. „Der Prüfstand ist der einzigen in Europa, der die Federeigenschaften eines Hochgeschwindigkeitszuges bei Fahrten durch das winterliche Sibirien oder in großen Höhen und eisiger Kälte, wie zum Beispiel der Tibet-Zug, simulieren kann“, erklärt Hubertus Gawinski, Leiter Forschung und Entwicklung, ContiTech Air Spring Systems.
ContiTech besitzt mit seinen Produkten ein hohes Ansehen in der Schienenverkehrstechnik. Luftfedersysteme der Marken ContiTech und Phoenix sind weltweit im Nah- und Fernverkehr vertreten, in Hochgeschwindigkeitszügen und Magnetschwebebahnen (Maglev). In prestigeträchtigen Projekten wie den Hochgeschwindigkeitszügen ICE 3, TGV (Frankreich), AVE (Spanien), KTX2 (Korea), CRH 3 (China) oder dem CRTL – das ist der Hochgeschwindigkeitszug zwischen London und dem Eurotunnel – kommen Federelemente von ContiTech zum Einsatz. Aber auch im Nahverkehr ist das Unternehmen mit seinen Produkten stark vertreten – etwa in den Metro-Neubauten in Chinas Metropolen Schanghai und Peking, aber auch in Indien, Korea, Europa und Südamerika (Pressemeldung ContiTech AG, 06.08.08).

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