S-Bahn: Waßmannsdorfs Ortsbürgermeister über die S-Bahn und zunehmenden Appetit auf „Kuchen“, aus Märkische Allgemeine

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Waßmannsdorf hat in den vergangenen Jahren keine großen Schritte nach vorn gemacht, sagt Frank Sprenger. Nun sei es an der Zeit für ein größeres Stück vom Kuchen. Mit dem Ortsbürgermeister sprach Klaus Bischoff.

MAZ: Sie sind alteingesessener Waßmannsdorfer. Was macht das Leben dort so schön?

Frank Sprenger: Mit landschaftlichen Reizen kann mein Heimatort zwischen Flughafen, Eisenbahn und Bundesstraße nicht punkten. Doch ich fühle mich hier wohl. Ich kenne die Menschen und ihre Lebensumstände. Sie können sich jederzeit an mich wenden. Und wenn ich ihre Hilfe brauche, wie jüngst bei der 670-Jahr-Feier, muss ich nicht erst lange bitten.

Mit der dörflichen Atmos-phäre dürfte es bald vorbei sein, wenn der S-Bahnhof eröffnet wird.

Sprenger: Ich hoffe, dass es mit dem Bahnhof so schnell wie möglich etwas wird. Dass tagsüber nur alle zwei Stunden ein Bus fährt und nach 20 Uhr gar keiner mehr, ist doch unbefriedigend. Dann werden hier die Bürgersteige hochgeklappt. Mit einer S-Bahn-Anbindung rücken wir ein Stück näher an Berlin. Wir können dann mal eben zum Stadtbummel oder ins Kino fahren, die jungen Leute am Wochenende in einen Klub oder in eine Disco. Auch für die Selchower und die Kleinziethener wird das von Nutzen sein.

Zunächst werden aber nur Bahnsteige gebaut und Gleise gelegt. Züge sollen erst halten, wenn der Bedarf dafür nachgewiesen ist.

Sprenger: Dieser Bedarf besteht. Da bin ich mir sicher. Es haben schon einige Firmen daran Interesse bekundet, sich in unseren Gewerbegebieten niederzulassen. Sogar von einem Hotel ist die Rede. Überall dort werden Leute arbeiten, die nicht immer nur mit dem Pkw kommen wollen. Auch manche Besucher von Wettkämpfen auf dem Sportplatz würden vielleicht gern ihr Auto einmal stehen lassen.

Das nächste große Vorhaben ist die Entwicklung des Ortskerns. Was soll dort entstehen?

Sprenger: Wir wollen den Park am Sportplatz …

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