Bahnhöfe: Brandenburg: Ergebnis der Bahnhofskonferenz

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Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und die Bahn sind sich einig: Über den Verkauf nicht mehr genutzter Empfangsgebäude an Bahnhöfen in Brandenburg werden die DB AG und der private Investor in Zukunft intensiver mit den Kommunen verhandeln. Das ist das Ergebnis der Tagung am 14.01.07 in Potsdam von Infrastrukturministerium, DB AG, Investoren, dem Städte- und Gemeindebund sowie Vertretern von Kommunen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Das heutige Treffen eröffnet die Chance für passgenaue Lösungen für nicht mehr genutzte Empfangsgebäude in Brandenburg. Wir sind das erste Bundesland, das eine Bahnhofskonferenz durchgeführt hat und sind damit bundesweit Vorreiter. Die heutige konstruktive Runde brachte für die Kommunen feste Ansprechpartner seitens der DB AG und des Investors. Jetzt müssen individuelle Lösungen für jedes einzelne Gebäude gesucht werden. Die Landesregierung wird hier unterstützen.“
Mit der faktischen Entscheidung, im Zuge der Bahnreform die betriebsnotwendige Eisenbahninfrastruktur im öffentlichen Eigentum zu belassen, gibt es aus Sicht von Minister Dellmann neue Spielräume und Entwicklungsmöglichkeiten.
Es geht um die Zukunft von 174 Empfangsgebäuden der DB AG in Brandenburg, die nach den derzeitigen Planungen aktuell nicht mehr für verkehrliche Zwecke genutzt werden. Davon will die DB AG 20 Gebäude in ihrem eigenen Besitz behalten, 42 wurden an einen Investor verkauft und 112 stehen zum Einzelverkauf an. Viele Empfangsgebäude haben eine grundsätzliche städtebauliche Bedeutung. In solchen Fällen ist auch eine Landesförderung über Stadtentwicklungsprogramme prinzipiell denkbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 15.01.08).

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