Archiv für den Monat: September 2007

Regionalverkehr: Der Zug ist abgefahren, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg-Verkehr;art128,2389732

Bis 2012 soll es im Land Brandenburg keine neuen Regionalbahnen geben. Das Land sieht „keine finanziellen Möglichkeiten“ für einen Ausbau.
Potsdam – Im Land Brandenburg wird es auf absehbare Zeit keinen Ausbau der Regionalbahnlinien geben. Bis auf wenige Ausnahmen sollen auch auf Strecken, auf denen die Waggons seit Jahren überfüllt sind, keine zusätzlichen Züge eingesetzt werden. Das geht aus dem Entwurf für den Nahverkehrsplan für die Jahre 2008 bis 2012 hervor, den Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) am Mittwoch dem Verkehrsausschuss des Landtages vorstellte. Danach sieht das Land bis 2012 „keine finanziellen Möglichkeiten“ für eine Ausweitung von Regionalverkehrsverbindungen. Dies hatte am Mittwoch die unabhängige Verkehrsexpertengruppe „Brandenburgnetz 2020“ gefordert, der Vertreter von Fahrgastverbänden, Bahngewerkschaft Transnet, Umweltverbänden und der SPD-Landtagsabgeordnete Jens Klocksin angehören.
Der Fahrgastverband IGEB kritisierte am Donnerstag die Verkehrsplanung …

Regionalverkehr: Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG): Tag der offenen Tore im Betriebshof Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Einen ODEG-Triebwagen selbst fahren, hinter die Kulissen einer Zugwerkstatt blicken, Sport und Spiel genießen sowie viel Spaß haben: all das geht am 6. Oktober 2007 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr beim „Tag der offenen Tore“ der ODEG in Eberswalde (Anschrift: Am Containerbahnhof 10).
Neben geführten Besichtigungen der Werkstatthalle, Gleisanlagen, Waschstraße und Zugtankanlage gibt es auch ein Glücksrad, bei dem viele tolle Preise zu gewinnen sind.
Auch Attraktionen für Kinder werden geboten, wie zum Beispiel das Kinderschminken und die Schnellausbildung zum „Junior-Triebfahrzeugführer“, bei dem sich Groß und Klein auf den Fahrersitz setzen und das Fahrzeug unter Aufsicht fahren dürfen.
Für alle Kräftigen wird ein Wettbewerb im Triebwagen-Tauziehen durchgeführt. Auch die Bundespolizei wird sich mit einem Informationsstand präsentieren ebenso wie die Feuerwehr Joachimsthal und die BBG – Barnimer Busgesellschaft.
Zum ersten Mal in diesem Jahr dabei ist auch der Eisenbahnverein „Oberbarnimer Eisenbahnfreunde“. Mit einer kleinen Ausstellung von Lego-Eisenbahnen „zum Anfassen“ sorgen sie für ein ganz besonderes Highlight an diesem Tag.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: mit Original Eberswalder Spritzkuchen wird die Bäckerei Engelhardt alle Naschkatzen versorgen und die Gulaschkanone wird eine kräftige Erbsensuppe liefern. Die ODEG bietet stündlich einen kostenlosen Shuttlezug vom Bahnhof Eberswalde, Bahnsteig 5, in den Betriebshof an. Die Shuttlezüge fahren immer zur Minute .30 ab (von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr) (Pressemeldung Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 29.09.07).

Regionalverkehr: Land überarbeitet Nahverkehrskonzept / Problemregion Ostbrandenburg, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11030219/485072/

POTSDAM Brandenburg will das Bahnnetz im Land vorerst nicht weiter ausdünnen. Abbestellungen von Strecken seien zumindest bis 2012 nicht vorgesehen, kündigte Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) anlässlich der gestrigen Präsentation des Nahverkehrsplans des Landes im Verkehrsausschuss des Landtages an.
Viel mehr Geld für den Nahverkehr werde es allerdings auch nicht geben, warnte Dellmann. Höhere Zuschüsse des Bundes würden benötigt, um das wichtigste Vorhaben der Planungsperiode zu realisieren, den Anschluss des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld (Dahme-Spreewald). Allein die Verlängerung der S-Bahn-Linie vom heutigen Bahnhof Schönefeld zum Terminal koste vier Millionen Euro zusätzlich im Jahr, die Hälfte davon trage Brandenburg.
Der Nahverkehrsplan sieht vier Verbindungen nach …

Regionalverkehr: Klocksin: RB 22 und 33 müssen fahren, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11030253/60709/

POTSDAM-LAND Der SPD-Landtagsabgeordnete und Kleinmachnower Gemeindevertreter Jens Klocksin spricht sich für den Erhalt der beiden Regionalbahnlinien 22 und 33 aus. Die Zugstrecken waren in der Debatte um die geplante Teilprivatisierung der Deutschen Bahn ins Gespräch gekommen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hatte davor gewarnt, dass Bahnlinien, die nicht wirtschaftlich sind, stillgelegt würden, falls private Investoren bei der Deutschen Bahn einsteigen.
„Wir müssen auf beide Linien unser Augenmerk richten“, sagte Klocksin jetzt zur MAZ. Mit der Teilprivatisierung würde sich die Deutsche Bahn unweigerlich aus der Fläche zurückziehen. „Das ist sicher, denn solche Linien zu erhalten, kostet Geld.“ Je unattraktiver eine Strecke sei, desto gefährdeter sei ihr Bestand, warnte Klocksin.
Das Gesetz zur Bahnprivatisierung soll 2008 verabschiedet werden. Die Bundesländer …

Regionalverkehr + Flughäfen: Der Regionalverkehr der Bahn Traum und Wirklichkeit, aus Lausitzer Rundschau

http://www.presseportal.de/pm/47069/1056638/
lausitzer_rundschau

Cottbus (ots) – Wie kommt der Bahnreisende aus der Lausitz am
besten zum Flughafen BBI? Brandenburgs Verkehrsminister Reinhold
Dellmann (SPD) schlägt im Entwurf des Nahverkehrsplanes vor, die
RegionalExpress-Linie 2 Cottbus-Berlin nicht über die Ostanbindung
direkt durch den unterirdischen Flughafen-Bahnhof zu leiten. Der RE 2
solle seine alte Route von Cottbus zur Berliner Stadtbahn auf
kürzestem Wege beibehalten. Das heißt: Cottbus-Berlin ab 2011 mit
einer Geschwindigkeit von 160 Kilometer je Stunde. Durch den BBI zu
fahren, wäre ein Umweg, der zehn bis 15 Minuten mehr Zeit kosten
würde.
Die Begründung leuchtet durchaus ein: Etwa zehn bis 15 Prozent …

S-Bahn: Streit bei der S-Bahn: Ex-Chefs verklagen Chef, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/689982.html

Frühere Manager ziehen wegen übler Nachrede vor Gericht
Peter Neumann

Es kommt nicht oft vor, dass ehemalige Unternehmens-Chefs gegen einen jetzigen Geschäftsführer vor Gericht ziehen. Doch bei der S-Bahn Berlin ist jetzt ein solcher Rechtsstreit entbrannt. Die früheren Geschäftsführer Ernst-Otto Constantin und Walter Schumacher haben bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafantrag gestellt. Er richtet sich gegen Ulrich Thon, seit 2005 Geschäftsführer für den Betrieb. Der Vorwurf: üble Nachrede, „möglicherweise sogar Verleumdung“.
Es geht um die Rationalisierung, die das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) erfasst hat – und intern zu viel Kritik führt. Im Internetforum der S-Bahn war im Mai, versehen mit dem Namen Ulrich Thon, zu lesen: „Wir haben darüber hinaus immer noch mit Altlasten zu kämpfen, die in 13 Jahren S-Bahn Berlin GmbH gewachsen sind und lassen Sie mich dies mal klar ausdrücken, bei denen Sie über Jahre an der …

Bahnhöfe: Allianz pro Schiene: Berlin und Landsberg sind die Bahnhöfe des Jahres 2007

http://www.lok-report.de/

Der Berliner Hauptbahnhof und der Bahnhof Landsberg am Lech erhalten den Titel „Bahnhof des Jahres 2007“. Die Allianz pro Schiene prämiert damit den Berliner Hauptbahnhof als kundenfreundlichsten Großstadtbahnhof und den Landsberger Bürgerbahnhof als kundenfreundlichsten Kleinstadtbahnhof des Jahres. „Die Anforderungen von Reisenden und Besuchern an die Ausstattung, den Service und die Atmosphäre eines Bahnhofes steigen von Jahr zu Jahr. Es gibt in Deutschland viele hervorragende Bahnhöfe. Berlin und Landsberg sind besonders beeindruckende Beispiele für die Wandlungsfähigkeit und die Modernität des Schienenverkehrs“, sagte Dirk Flege, Jury-Mitglied und Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, beim Verkünden der Sieger am Donnerstag.
Das Bündnis vergibt die bundesweite Auszeichnung in diesem Jahr zum vierten Mal. In der Jury sind auch die beiden mitgliederstärksten deutschen Fahrgastverbände Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Pro Bahn vertreten. „Die Entscheidung zwischen den zehn nominierten Bahnhöfen ist uns wieder einmal sehr schwer gefallen“, sagt Jury-Mitglied Monika Ganseforth vom VCD. „Alle Bahnhöfe haben sich durch besondere Kundenfreundlichkeit ausgezeichnet. Den Ausschlag gab die Anziehungskraft, die beide Siegerbahnhöfe sowohl auf Reisende als auch Touristen und Einheimische ausüben.“ Das zeige in Berlin auch die „Abstimmung mit den Füßen“. Ganseforth: „Der neue Berliner Hauptbahnhof zieht täglich Tausende Besucher an und wirbt mit seiner faszinierenden Architektur und seinem bunten Angebot sowohl für die Hauptstadt als auch den Verkehrsträger Schiene.“
Als kundenfreundlichsten Kleinstadtbahnhof kürte die Jury den seit 2004 privat betriebenen Bürgerbahnhof in Landsberg am Lech (Oberbayern). „Hier funktioniert einfach alles. In dem liebevoll sanierten Bahnhofsgebäude von 1872 ist nach Jahren des Stillstandes wieder Leben eingezogen. Der Bahnhof wird sowohl von den Landsbergern als auch von den Reisenden hervorragend angenommen. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass private Bahnhofsbetreiber die DB durchaus entlasten können. Der Bürgerbahnhof zeigt, was man mit Geld und Ideen aus einem Bahnhof herausholen kann“, sagt Jury-Mitglied Karl-Peter Naumann von Pro Bahn.
Die nominierten Bahnhöfe waren auf der Grundlage einer repräsentativen Kundenumfrage ausgewählt worden. Die Jury überzeugte sich vor Ort persönlich von den Vorzügen der Kandidaten und testete dabei die Kundeninformation, die Sauberkeit, die Integration in die Stadt, die Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und die Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen. Im vergangenen Jahr konnten sich die Bahnhöfe Hamburg-Dammtor und Oberstdorf durchsetzen.
Der Festakt mit der Enthüllung der Siegertafel im Berliner Hauptbahnhof findet am Montag, 22. Oktober, statt. Neben Allianz pro Schiene-Jurymitgliedern werden Bahnchef Hartmut Mehdorn und Berlins Bürgermeister Harald Wolf reden. Der Tafelenthüllungs-Termin in Landsberg wird voraussichtlich Ende Oktober stattfinden (Pressemeldung Allianz pro Schiene, Fotos DB AG/Reiche, Allianz pro Schiene / Naumann, 28.09.07).

allg.: Neuer Lärmatlas zeigt, wo Berlin am lautesten ist, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1220726/
Neuer_Lrmatlas_zeigt_wo_Berlin_am_lautesten_ist.html

Anhand dieser Karten kann sich jeder Berliner, der über einen Internet-Zugang verfügt, darüber informieren, wie stark die Lärmbelastung vor seiner Haustür ist. Lärm ist ein Gesundheitsrisiko, das in Berlin fast 340.000 Berliner um den gesunden Schlaf in der Nacht bringt, weil es in ihrer Straße lauter als 55 Dezibel (A) ist. Das ist die Größe, die Lärmwirkungsforscher als für die Gesundheit ausschlaggebenden Schwellenwert ermittelt haben. Etwa 190.000 Berliner erreicht in der Nacht sogar ein Pegel oberhalb von 60 dB (A). Am Tag sind rund 273.000 Menschen durch Straßenlärm von einem Wert über 65 dB (A) betroffen.
Die neuen Lärmkarten erfassen die Belastungssituation im gesamten Berliner Hauptstraßennetz. Das sind 1360 Kilometer des insgesamt 5000 Kilometer langen Berliner Straßennetzes. Ebenso erfasst wird der Lärm von …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Mehr Schienen braucht das Land, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/09/27/brandenburg/923584.html

Berlin/Potsdam Verkehrsexperten aus Berlin und Brandenburg warnen vor einer weiteren Ausdünnung des Streckennetzes. Sie fordern stattdessen einen weiteren Ausbau der Schienen-Infrastruktur. Der von der brandenburgischen Landesregierung angekündigte Landesnahverkehrsplan, der von 2008 bis 2012 gelten soll, müsse die Mobilität der Brandenburger und Berliner sichern. „Mehr als ein Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendelt täglich, 160 000 davon nach Berlin“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jens Klocksin. „Aber auch umgekehrt haben viele Berliner mittlerweile ihren Arbeitsplatz in Brandenburg.“ Das derzeitige Angebot entspreche nicht dem Anspruch einer Metropolenregion.
Der Abgeordnete gehört der Projektgruppe „Brandenburgnetz 2020“ an, in der sich auch Vertreter des …

Museum: „Berliner Lokschuppentage“ im Bahnbetriebswerk Schöneweide – Dampfloks zum Anfassen!

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070927.html

(Berlin, 27. September 2007) Im historischen Bahnbetriebswerk Schöneweide finden am kommenden Wochenende die „Berliner Lokschuppentage“ statt. Mehr als 30 historische Lokomotiven, darunter 12 Dampflokomotiven, und andere Fahrzeuge laden ein, in Eisenbahnnostalgie zu schwelgen. Ein Eisenbahnerlebnis der Spitzenklasse für die ganze Familie. Am Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, werden im Betriebswerk Schöneweide eine Fülle von Bahn-Attraktionen geboten: Mitfahrten auf Dampflokomotiven, Lokomotivausstellung, Draisinen- und Feldbahnfahrten, Modelleisenbahnen und natürlich Musik, Biergarten und Leckeres vom Grill.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die legendäre Baureihe 52, die vor 65 Jahren erstmals in Betrieb genommen wurde und die mit 10 Exemplaren in Schöneweide vertreten ist.

Im historischen Speisewagen und an verschiedenen Grill- und Spezialitätenständen ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für Kinder gibt es neben Spielzeugeisenbahnen auch eine Mini-Dampfbahn zum Mitfahren und eine Hüpfburg. Modelleisenbahnanlagen laden zum Staunen und Beobachten ein.

Film und Videofreunde sollten sich Freitag- und Samstagabend zwischen 18 und 21 Uhr nichts anderes vornehmen. Unter dem Titel „Dämmerstunde“ wird im Bahnbetriebswerk mit einer einzigartigen Lichtinstallation eine Stimmung wie zur Dampflokzeit inszeniert. Zahlreiche Dampflokomotiven präsentieren sich am Ringlokschuppen und werden nacheinander beim Schaudrehen auf der Drehscheibe präsentiert.

Unterstützt wird das Fest, das die beiden Vereine „Traditionszug Berlin e.V.“ und „Dampflokfreunde Berlin e.V.“ organisiert haben, von der Deutschen Bahn AG, der S-Bahn Berlin GmbH und zahlreichen Vereinen mit ihren ehrenamtlichen Mitgliedern.

Eintritt: 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre: 2,50 Euro, Familienkarte 13 Euro. „Dämmerstunde“ 10 Euro.

Erreichbarkeit:

S-Bahn bis „Betriebsbahnhof Schöneweide“ – ACHTUNG: wegen Bauarbeiten bei der S-Bahn nur Pendelverkehr ab Schöneweide.

Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung!

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher