Flughäfen: Wunschkonzert für Tempelhof, aus Berliner Zeitung

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Peter Neumann

Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche: Mit diesem Motto ging Ernesto „Che“ Guevara einst ans Werk. Heute wird dieser Leitspruch vor allem von Berlinern beherzigt, denen im Gegensatz zu dem südamerikanischen Revolutionär keinerlei linke Umtriebe nachzusagen sind. Bei dem Online-Dialog, mit dem der Senat Ideen für die künftige Nutzung des Tempelhofer Felds sammelt, steht „Flughafen“ bisher auf Platz zwei. Eine erste Bilanz zeigt, dass in der Zeit vom 23. Mai bis zum 20. Juni 188 Teilnehmer verlangten, dass der Flugbetrieb weitergeführt wird – obwohl der Senat keinen Zweifel daran lässt, dass er zum 31. Oktober 2008 enden soll.
Auf Platz eins rangieren allerdings Vorschläge, das Flugfeld in Tempelhof in eine öffentliche Grün- und Freifläche zu verwandeln: für Sport, Freizeit, Feste, Kunst, Kultur. Dies wurde während der ersten vier Wochen des Internet-Dialogs von …

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