Regionalverkehr: Brandenburg: Zuschlag für Spree-Neiße-Netz jetzt an ODEG erteilt

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Nach Zustimmung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) wurde am 27.03.07 der ODEG für das wirtschaftlichste Angebot in der Ausschreibung des Spree-Neiße-Netzes der Zuschlag erteilt. Somit wird die ODEG ab dem 14.12.2008 die Strecken Cottbus-Forst und Cottbus-Spremberg sowie die Strecken
• Zittau – Görlitz – Cottbus, Görlitz – Hoyerswerda und
• Görlitz – Bischofswerda
für 10 Jahre bedienen.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Der Wettbewerb auf der Schiene kommt wieder einen guten Schritt voran. Wettbewerb bringt mehr Qualität und Leistung für die Fahrgäste zu geringeren Kosten. Diese Vergabe mit vielen Rückfragen und Rügen der Bieter wurde durch den VBB als gemeinsamem Vergabebüro des ZVON und des Landes Brandenburg mit großer Gewissenhaftigkeit gesteuert und zum Erfolg geführt. Die Ausschreibung hielt auch wiederholten Überprüfungen durch Vergabekammern und Gerichte in beiden beteiligten Bundesländern stand.“
ZVON Geschäftsführer Dr. Georg Janetzki: „Nach dem über ein Jahr andauernden Vergabeverfahren sind wir froh, dass uns sowohl die Vergabekammer als auch das OLG Dresden eine vollständig rechtskonforme Ausschreibung bescheinigt haben. Wir sind davon überzeugt, mit dem Zuschlag auf das Angebot der ODEG, einerseits einen qualitativ hochwertigen und andererseits auch einen bezahlbaren SPNV für die Region Oberlausitz-Niederschlesien gesichert zu haben. Damit besteht für die nächsten 10 Jahre Planungssicherheit für die Fahrgäste und die Beschäftigten.“
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: “Die ODEG hat sich in den Ländern Berlin und Brandenburg bereits als kompetenter Vertragspartner bewährt. Als VBB werden wir die im Vertrag fixierten hohen Qualitätsstandards kontrollieren. Hohe Qualität bedeutet zufriedene Fahrgäste und in diesem Sinne freuen wir uns über die erweiterte Kooperation mit der ODEG.“
Auf den Strecken, die bisher von der Veolia (ehemals Connex-Sachsen ) und der DB-Regio AG gefahren werden, wird es ab Dezember 2008 in modernen Waggons durch Videoüberwachung und einer Besetzung aller Züge mit Zugbegleitern mehr Sicherheit für die Fahrgäste geben. Darüber hinaus werden die Fahrgäste durch neue Technik in Echtzeit über die Fahrzeit des Zuges und die Anschlüsse an den Zielbahnhöfen informiert. Das Ziel, höhere Qualität zu einem günstigeren Preis einzukaufen, wurde erneut erreicht (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 29.03.07).

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