Bahnhöfe: Deutsche Bahn weist Gerkan-Vorwürfe als unverfroren zurück und kündigt Klage an

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„Die maßgeblichen Pläne tragen den Prüfungsstempel von Gerkans Büro“

(Berlin, 1. Februar 2007) Die Deutsche Bahn AG hat am Donnerstag Vorwürfe des Architekten Meinhard von Gerkan entschieden zurückgewiesen. „Die neuerlichen Entgleisungen des Herrn von Gerkan sind haltlos und unverfroren“, sagte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG. Laut übereinstimmenden Medienberichten hatte Meinhard von Gerkan erklärt, das Abrutschen eines Stahlriegels am Berliner Hauptbahnhof hätte verhindert werden können. Allerdings seien „unter der Regie der Bahn“ (Zitat Gerkan) Sicherheitsschienen bei der Ausführung weggelassen worden. Siebert: „Herr Gerkan weiß offenbar nicht mehr, was er da sagt. Die maßgeblichen Pläne tragen den Prüfungsstempel von gmp, dem Büro von Architekt Gerkan, der als Generalplaner für die Bügelgebäude beauftragt worden war. Im Gegensatz zu seinen polemischen Behauptungen setzt die Bahn AG auf Fakten. Auf unseren Antrag hin hat das Gericht einen unabhängigen Gutachter eingesetzt, der in einem Beweissicherungsverfahren alle Fragen klären wird. Emotional motivierte Anschuldigungen und Schuldzuweisungen diskreditieren sich von allein – zumal sie nicht der Wahrheit entsprechen.“ Siebert kündigte eine Klage für den Fall an, dass Herr von Gerkan seine Behauptung nicht zurücknehmen werde.

Der Bahn-Manager betonte, dass die DB AG als Bauherr ein Bauwerk übernommen habe, bei dem sie davon ausgehen musste, dass es nach allen Regeln der Technik geplant, genehmigt, gebaut und abgenommen worden sei.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

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