Regionalverkehr: Politik stellt Plan für Angebotskürzungen vor, der im September diskutiert wird, aus Punkt 3

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Vor dem Hintergrund der drastischen Kürzung der Regionalisierungsmittel durch die Bundesregierung gaben die Brandenburgischen Ministerien für Infrastruktur und Raumordnung und für Finanzen am Dienstag ein Konzept bekannt, nachdem im Land Bahnstrecken stillgelegt bzw. Angebote reduziert werden sollen.
Danach konnte trotz des Einsparvolumens von 142 Millionen Euro der Umfang der Abbestellungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf ein Volumen von rund 10 Mio. € verringert werden.
Nach dem jetzigen Stand soll es bei 17 Strecken Ausdünnungen oder Abbestellungen geben. Die Liste der betroffenen Strecken wird Anfang September in Regionalkonferenzen in allen Teilen des Landes vorgestellt und diskutiert, um Alternativen zu erarbeiten.

Taktreduzierungen sind für folgende Strecken vorgesehen:

– RE 6/RB 54 Löwenberg–Rheinsberg: Konzentration auf Ausflugsverkehr
– RE 18 Ruhland-Falkenberg: 2-Stunden-Takt am Wochenende, Mo-Fr keine Änderungen
– PE 73 Kyritz–Pritzwalk: Reduzierung auf 2-Stunden-Takt
– RB 55 Hennigsdorf–Velten: Reduzierung auf 30-Minuten-Takt
– OE 36 Berlin-Schöneweide–Beeskow–Frankfurt (Oder): Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr unverändert
– RB 51 Brandenburg–Rathenow: Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr keine Änderung
– RB 33 Berlin-Wannsee–Michendorf: Taktreduzierung auf 60-Minuten-Takt

Abbestellungsabsichten gibt es für folgende Strecken:

– PE 74 Pritzwalk–Meyenburg
– PE 70 Pritzwalk–Putlitz
– RB 54 Neuruppin–Herzberg
– PE 53 Neustadt (D)–Neuruppin
– NE 27 Basdorf–Wensickendorf
– OE 63 Eberswalde–Templin
– RB 20 Oranienburg–Hennigsdorf

Kein Ausbau der Strecke Bad Saarow-Beeskow

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