Archiv für den Monat: Juli 2006

Bahnverkehr: Gleisarbeiten: Bahn muss für Golmer zahlen, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
31.07.2006/2687416.pnn#

Golm – Die Deutsche Bahn muss einer Golmer Familie einen Monat lang eine Übernachtungsmöglichkeit abseits des eigenen Hauses bezahlen – und bietet dies weiteren Golmern ebenfalls an. Der Grund: Äußerst laute Gleisbauarbeiten, die am 24. Juli begannen und bis zum 28. August dauern sollen.
Darüber informiert wurden die Golmer Familie Wiedemann und weitere Anwohner mit einem Handzettel, der am …

allg.: Kürzung der Regionalisierungsmittel – landet Berlins Nahverkehr auf dem Abstellgleis?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/15/NichtbehMdlAn/n15-08816.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre nicht erledigte Mündliche Anfrage gemäß § 51 Abs. 5 der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses wie folgt:
1. Welche Auswirkungen wird die Kürzung der Berlin zur Verfügung stehenden Regionalisierungsmittel in Höhe von fast 100 Millionen Euro bis zum Jahr 2009 auf die ÖPNV- und SPNV-Angebote (Linienangebote, Taktfre-quenz, Betriebsdauer, Investitionen und Fahrpreise) haben?
Antwort zu 1.: Der Senat wird die Kürzungen der Re-gionaliserungsmittel nicht zum Anlass nehmen, das beste-hende, gute Nahverkehrssystem in Frage zu stellen. Daher werden in den Jahren 2006 und 2007 weder Verkehrs-leistungen reduziert noch vorgesehene Investitions- und Werterhaltungsmaßnahmen zurückgestellt.
Der funktionierende, qualitativ hochwertige Berliner Nahverkehr ist eine Lebensader unserer Stadt. Jeder zweite Berliner Haushalt ist ohne PKW mobil. Die Innenstadt wird zunehmend vom Autoverkehr entlastet und der im internationalen Vergleich hervorragende öffentliche Personennahverkehr ist für Berlin als Wirtschafts- und Tourismusstandort unverzichtbar. Die Eckpunkte des Nahverkehrsplans, die in der 88. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 29. Juni 2006 beschlossen wurden, bilden den politischen Rahmen für die Qualität des künftigen Nahverkehrs in Berlin. Auf dieser Basis sollen die heute erreichten Standards für die Zukunft gesichert und wichtige Impulse für eine kundenorientierte Weiterentwicklung des Nahverkehrsangebots gesetzt werden. Dafür ist es erforderlich, die öffentlichen In-vestitionen in den Betrieb und die Infrastruktur des Nahverkehrs zu gewährleisten.
Die WM hat eindrucksvoll belegt, dass es nur dank des hoch leistungsfähigen Nahverkehrssystems möglich war, das Olympiastadion sowie die vielen Public-Viewing Orte optimal anzubinden und natürlich die vielen Berli-nerinnen und Berliner, die wegen der Straßensperrungen auf Busse und Bahnen umgestiegen sind, ohne nennens-werte Kapazitätsengpässe zum jeweiligen Zielort zu be-fördern. Stau auf Berlins Straßen konnte dadurch ver-mieden werden. Berlin hat sich damit als Austragungsort für Großveranstaltungen – und die Leichtathletik WM steht ja schon vor der Tür – in herausragender Weise bewährt. Die Qualität des Berliner Nahverkehrs, als wichtiger ökonomischer und ökologischer Standortfaktor, steht daher für diesen Senat nicht als Sparbeitrag zur Disposition.
2. Welche Aktivitäten hat Berlin unternommen, um die Kürzungen abzuwenden und aus welchen Gründen wurde in diesem Zusammenhang nicht versucht, den Vermittlungsausschuss anzurufen?
Antwort zu 2.: Auf Initiative des Landes Berlin haben die Verkehrsminister in das Gesetzgebungsverfahren zum Haushaltsbegleitgesetz einen Änderungsantrag einge-bracht, um die im Bundeshaushalt vorgesehene drastische Kürzung der Regionalisierungsmittel zu begrenzen und dafür die Zustimmung im Bundesrat erhalten. Auf dieser Basis hat das Land Berlin einen Antrag zur Anrufung des Vermittlungsausschusses vorbereitet. Die Bundesregie-rung hat sich jedoch mit der Mehrheit der Ministerprä-sidenten der Länder gegen das Votum Berlins darauf ver-ständigt, auf ein Verfahren im Vermittlungsausschuss zu verzichten. Im Gegenzug hat die Bundesregierung zuge-sagt, dass die Regionalisierungsmittel nicht im beabsich-tigten Umfang reduziert werden. Bei der abschließenden Abstimmung über das Haushaltsbegleitgesetz im Bundes-rat hat sich das Land Berlin der Stimme enthalten.

Berlin, den 19. Juli 2006
Ingeborg Junge-Reyer
…………………………..
Senatorin für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Juli 2006)

BVG: Steigende Treibstoffpreise – sinkende ÖPNV-Angebote?, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/
adis/citat/VT/15/KlAnfr/ka15-13611.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Fragen beziehen sich überwiegend auf betriebli-che Angelegenheiten der Berliner Verkehrbetriebe (BVG) – Anstalt des öffentlichen Rechts – und können nicht ausschließlich in eigener Zuständigkeit des Senats beant-wortet werden, so dass den Antworten zu den Fragen 1 – 5 im Wesentlichen die Stellungnahmen der BVG zugrunde liegen.
1. Worauf gründet sich die in der Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage Nr. 15/13508 vom 16.05.2006 über „Steigende Treibstoffpreise – sinkende ÖPNV-Ange-bote?“ enthaltene Aussage, derzufolge „davon auszuge-hen ist, dass die BVG als Großabnehmer günstigere Be-zugspreise für Dieselkraftstoff erhält als kleinere Abneh-mer“ (Frage 4)?
Zu 1.: Aufgrund der von der BVG benötigten Mengen (ca. 850.000 l je Woche) und damit der Möglichkeiten der Belieferung mit kompletten Tanklastzügen sind Vorteile gegenüber Kleinverbrauchern möglich und werden auch entsprechend genutzt. Eine Überprüfung der Lieferinter-valle (täglich, wöchentlich, jährlich) hat ergeben, das die von der BVG praktizierte wöchentliche Marktabfrage und Beschaffung die günstigste Preisvariante ergibt.
2. Beruht diese Aussage auf eigener Marktbeobach-tung und wird durch sie die Existenz von KMU im Ver-kehrswesen mangels Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt? Kaufen Monopolbetriebe günstiger ein, so dass auf markt-wirtschaftlichen Wettbewerb verzichtet werden kann?
Zu 2.: Nach Mitteilung der BVG beruht diese Aussage auf Marktbeobachtungen bzw. auf Aussagen der diversen Lieferanten für Dieselkraftstoff. Auf einen Wettbewerb wird bei der Beschaffung nicht verzichtet, sondern dieser findet wöchentlich unter den im europaweiten Verfahren ermittelten Lieferanten statt.
3. Zahlt die BVG bei Treibstoffen Marktpreise (inkl. Steuern, bitte nähere Angaben)? Wo deckt die BVG ihren Treibstoffbedarf und inwieweit kommen ihr Einkaufsvor-teile zugute, die anderen Verkehrsunternehmen nicht zu-gänglich sind?
Zu 3.: Die Kosten der Diesellieferungen sind an die allgemeine Entwicklung der Preise geknüpft (siehe Ant-wort zu Frage 2) und entsprechen unter Berücksichtigung der Aussage unter Frage 1 weitestgehend den allgemeinen Marktpreisen. Zusätzlich zu den Preisen für Diesel entste-hen Kosten für EBV (Erdölbevorratungsabgabe nach §18 ErdölBevG) von zz. 0,39 ct/l und die Mineralölsteuer.
Der Bedarf wird bei den am Wettbewerb teilnehmen-den Anbietern gedeckt und variiert je nach Angebotspreis. Zu den möglichen Einkaufsvorteilen der BVG gegenüber anderen Verkehrsunternehmen wird auf die Antwort zu Frage 1. verwiesen.
4. Inwieweit teilt der Senat die Auffassung, dass die Entwicklung der Energiepreise der Nahverkehrsmittel in Relation u. a. zum jeweiligen Energieeinsatz, zur Beför-derungsleistung, zum Umsatz und zum Anlagevermögen gesehen werden muss?
Zu 4.: Preiserhöhungen bei Energie sind in jedem Fall Bestandteil der variablen Betriebskosten. Ein Bezug zu weiteren Aufwands- und Ertragsfaktoren wie Verkehrs-leistung, Umsatz oder Anlagevermögen ist herstellbar, muss aber immer im Kontext der gesamten Wertschöp-fung betrachtet werden. Ein solcher Bezug gewährt – iso-liert gesehen – jedoch keine Aussage hinsichtlich der Produktivität eines Verkehrsträgers.
Es ist jedoch zur Vermeidung negativer betriebswirt-schaftlicher Auswirkungen unumgänglich, dass jede Kos-tensteigerung durch Umsatzerhöhung und/oder Kosten-senkung an anderer Stelle und/oder durch Mengenredu-zierung beim Ressourceneinsatz kompensiert werden muss.
5. Wie stellt sich demnach für die BVG bei U-Bahn, Tram und Bus die Entwicklung von Energieeinsatz, -effizienz und -kosten dar und wie ist dies betriebswirt-schaftlich zu bewerten?
Zu 5.: Bei schwach ausgelasteten Strecken ist der Bus trotz höherer spezifischer Energiekosten allein durch den technologisch bedingten Behängungsgrad kostengünstiger gegenüber U-Bahn und Tram. Auf Strecken mit höherer Beförderungsnachfrage sind dagegen hinsichtlich des Energieverbrauches U-Bahn und Tram wirtschaftlicher. Die BVG versucht deshalb permanent, unter Beachtung des Nahverkehrsplanes den jeweils wirtschaftlichsten Verkehrsträger einzusetzen.
Die aktuellen Aufwendungen für Energie (Diesel bzw. Elektroenergie) je gefahrenen Wagenkilometer betragen:
– Bus: 0,42 EUR (inkl. Schienenersatz-verkehr sowie Ein- u. Aussetzfahrten)
– Tram: 0,33 EUR (bzw. 0,45 EUR je Zugkilometer)
– U-Bahn: 0,20 EUR (bzw. 1,18 EUR je Zugkilometer).
Bei steigenden Energiekosten je Einheit werden sich auch die Energiekosten je Kilometer erhöhen. Bei gleich bleibenden sonstigen Aufwendungen erhöht sich damit der Anteil der Energiekosten am Gesamtaufwand. Eine betriebswirtschaftliche Bewertung ist deshalb auf die Nutzung von Möglichkeiten zur Reduzierung des spezifi-schen Energieverbrauchs ausgerichtet.
Die BVG konzentriert ihre Anstrengungen kontinuier-lich auf die Reduzierung des Diesel- und Elektroenergie-verbrauchs durch:
• Schulung des Fahrpersonals für ökonomische, energiesparende Fahrweise,
• Verringerung von „stop and go“ durch Be-schleunigungsmaßnahmen (fahrzeuggesteuerte Lichtsignale und Busspuren),
• Nutzung von Fahrzeugen mit Energie – Rück-speisungssystemen (Rücknutzung von Brems-energie),
• Senkung der Umformverluste durch Einsatz von stationären Komponenten mit hohem Wir-kungsgrad.
Nicht zuletzt dienen auch die Forschungsvorhaben für alternative Energien (z. B. Wasserstoff) der mittelfristigen Senkung von Energiekosten.
6. Teilt der Senat vor diesem Hintergrund die Auffas-sung, dass angesichts stark steigender Treibstoffkosten die Priorisierung des SPNV unvermeidlich ist? Ist dies tatsächlich nur eine Frage der Kalkulation der BVG und nicht auch eine Frage der Nahverkehrsplanung Berlins?
Zu 6.: Die Verkehrsmittel des Schienenpersonennah-verkehrs (SPNV) und des ÖPNV werden sowohl mit Elektroenergie als auch mit Dieselkraftstoff betrieben. Beide Energieträger zeichnen sich durch steigende Preise aus. Eine Priorisierung der elektrisch betriebenen Ver-kehrsmittel des SPNV und ÖPNV würde nicht zu spürba-ren Kostenentlastungen führen.
Im Nahverkehrsplan (NVP) ist – unabhängig von der Entwicklung der Energiekosten – festgelegt, dass der Vor-rang des Schienenverkehrs umzusetzen ist. Ziel des NVP ist es, Angebot und Qualität im öffentlichen Nahverkehr noch stärker als früher zielorientiert und unter Beachtung der Budgetrestriktionen weiterzuentwickeln. Dies erfor-dert eine Optimierung des Gesamtsystems aus Regional-bahn, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fähren.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu 4. und 5. verwie-sen.

Berlin, den 27. Juli 2006
In Vertretung
Volkmar S t r a u c h
…………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Arbeit und Frauen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Juli 2006)

BVG: Wie weiter im Beteiligungsbereich der BVG nach Verkauf der GHG?, von Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/15/KlAnfr/
ka15-13590.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Kleine Anfrage wie folgt:
Die Fragen beziehen sich überwiegend auf betriebliche
Angelegenheiten der Berliner Verkehrbetriebe
(BVG) – Anstalt des öffentlichen Rechts – und können
nicht ausschließlich in eigener Zuständigkeit des Senats
beantwortet werden, so dass den Antworten zu den Fragen
im Wesentlichen die Stellungnahmen der BVG zugrunde
liegen.
1. Ist der Verkauf des Berliner Fensters nunmehr vollständig
abgewickelt und welche Verluste hatte die BVG
über den gesamten Zeitraum für dieses Engagement zu
tragen?
Zu 1.: Der Verkauf ist vollständig abgewickelt. Das
Berliner Fenster wurde gegen Zahlung eines negativen
Kaufpreises veräußert. Durch den Betrieb des Berliner
Fensters sind für den Zeitraum 2000 bis 2004
12,6 Millionen Euro Verluste angefallen.
2. Welche weiteren Firmenverkäufe bzw. welche Veränderungen
im Beteiligungsmanagement sind seitens der
BVG geplant?
Zu 2.: Die BVG veräußert derzeit die Geschäftsanteile
an der VVR-Berek GmbH im Rahmen einer europaweiten
Ausschreibung. Weitere Verkäufe sind nicht geplant.
Im Zusammenhang mit der Bündelung des gesamten
Außenwerbebereiches hat die BVG Ende 2003 die BVG
Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG gegründet.
Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Finanzierung
und das Halten von Beteiligungen, insbesondere an der
VVR-Berek.
Die BVG beabsichtigt, die BVG Media Holdinggesellschaft
mbH & Co. KG zukünftig als Beteiligungsholding
zur zentralen Steuerung ihrer Beteiligungen auszubauen.
3. Wann wird die VVR-Berek GmbH verkauft, in
welchem Stadium befinden sich die Verhandlungen und
mit welchen Firmen wird verhandelt?
Zu 3.: Nach Übertragung des langfristigen Werbevertrages
mit dem Land Berlin auf die VVR-Berek hat die
europaweite Ausschreibung mit der Veröffentlichung im
Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft am 21.03.2006
begonnen. Der Verkauf der VVR-Berek GmbH soll im
Jahr 2006 abgeschlossen werden. Im Rahmen dieses laufenden
Vergabeverfahrens besteht eine durch das Vergaberecht
vorgesehene Geheimhaltungspflicht, so dass hier
über Stand und Verhandlungspartner nicht detailliert berichtet
werden kann.
4. Welche Alternativen zu einer möglichen Veräußerung
wurden geprüft und warum wurde, entgegen der
Presseberichte aus 2005 nicht ein Partnerschaftsmodell
präferiert, bzw. eine Fremdbewirtschaftung der Werbeflächen
angestrebt?
Zu 4.: Die BVG hat die Alternativen der Fortführung,
des Teilverkaufs und der Komplettveräußerung geprüft.
Im Ergebnis stellte sich die Komplettveräußerung insbesondere
unter Berücksichtigung der aktuellen Werbemarktsituation
sowie der Absicht der BVG, sich auf das
Kerngeschäft zu konzentrieren, als alternativlos dar.
Da die BVG im Bereich der Werbung in bzw. an allen
durch die BVG betriebenen Verkehrsmitteln sowie auf UBahnhöfen
und an Immobilien Vertragspartner auch des
Erwerbers bleibt, ist sie selbstverständlich an einer partnerschaftlichen
Zusammenarbeit interessiert. Neben dem
Kaufpreis ist daher das Geschäftskonzept des neuen Gesellschafters,
der seinerseits an die Rechte und Pflichten
aus dem Werbevertrag mit dem Land Berlin langfristig
gebunden sein wird, ein wesentliches Vergabekriterium.
5. Welche Chancen/ Risiken sind bei einem Verkauf
zu erwarten und wurde die VVR-Berek GmbH durch externe Dienstleister (Unternehmensberater/Consulter
etc.) bzw. die BVG-Revision geprüft?
Zu 5.: Die BVG geht davon aus, dass sich das Geschäft
mit einem neuen Gesellschafter, von dem auch
Investitionen in das Geschäft erwartet werden, positiv
entwickeln wird. Der Verkauf wird durch externe Beraterinnen
und Berater unterstützt.
Die VVR-Berek wurde im Rahmen der Prüfung des
Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2005 von der
E. & Y. AG geprüft.
6. Ist es richtig, dass der Geschäftsbereich Verkaufseinrichtungen
von der VVR-Berek GmbH abgespalten
und in eine eigenständige GmbH überführt wurde und
welche Pläne gibt es für diese Gesellschaft?
Zu 6.: Die BVG verfolgt das Ziel, sich auf ihr Kerngeschäft
zu konzentrieren und hat daher die Geschäftsbereiche
Außenwerbung und Verkaufseinrichtungen der
VVR-Berek getrennt.
Nach Ausgliederung des Geschäftsbereiches Außenwerbung
ist der Geschäftsbereich Verkaufseinrichtungen
als einzige Aktivität in der bisherigen Gesellschaft VVRBerek
(alt) verblieben, welche in URBANIS GmbH umbenannt
worden ist. Sie bleibt Bestandteil des BVG-Konzerns
und soll wie bisher Verkaufseinrichtungen auf
U-Bahnhöfen betreiben.
Der Geschäftsbereich Außenwerbung wurde in eine
neue Gesellschaft überführt, die den Namen VVR-Berek
GmbH übernommen hat.
7. Welche Strukturen (Mitarbeiteranzahl, Organigramm,
Abteilungsstrukturen etc.) weist der ehe. Geschäftsbereich
auf, wie ist die neue Gesellschaft strukturiert
(Aufsichtrat der BVG Media Holding mbH) und
gab es personelle Veränderungen?
Zu 7.: Zu der gesellschaftsrechtlichen Struktur verweist
der Senat auf seine Antwort auf die Kleine Anfrage
Nr. 15/13359 des Abgeordneten Marcus Weichert (CDU)
vom 14. März 2006 über „Wie geht’s weiter mit der VVR
Berek?“.
Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG
hält 100 % der Anteile an der URBANIS GmbH und an der
neu gegründeten Gesellschaft VVR-Berek GmbH (siehe dazu
auch beigefügte Organigramme).
Die URBANIS GmbH – ehemaliger Geschäftsbereich
Verkaufseinrichtungen der VVR-Berek – wurde nach
Marketing- und Vertriebsgesichtspunkten neu ausgerichtet.
Es erfolgte eine organisatorische Umstrukturierung in
die Bereiche kaufmännisches und technisches Objektmanagement
sowie das Projektmanagement.
Die URBANIS GmbH beschäftigt acht Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Die VVR-Berek GmbH beschäftigt
83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in die
Bereiche Betrieb und Vertrieb/Marketing gegliedert. Die
Geschäftsführung ist unverändert.
Die Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft
mbH & Co. KG ist unverändert. Personelle
Veränderungen gab es nur im Aufsichtsrat der BVG
Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG; der Vorstandsvorsitzende
der BVG trat dem Aufsichtrat bei. Er
hat das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden übernommen,
das zuvor durch den Vorstand Betrieb der BVG besetzt
war. Der Aufsichtsrat besteht aus 12 Mitgliedern. Hinsichtlich
des Gesellschaftszwecks wird auf die Antwort zu
1. verwiesen.
8. Wie soll die Gesellschaft positioniert und ausgebaut
werden und welche Projekte sind geplant? Werden ähnliche
Strategien wie bei der Deutschen Bahn verfolgt.
Konkret: Welche Bahnhöfe werden zukünftig für den
Kunden in Bezug auf 24 Stunden Shopping noch attraktiver
gestaltet?
Zu 8.: Der o.g. strategische Grundansatz der
URBANIS GmbH hat nach wie vor Bestand. Selbstverständlich
werden fortlaufend etwaige Optimierungsmöglichkeiten
diskutiert und eruiert. Eine abschließende
Entscheidung z. B. bezüglich eines 24-Stunden-Shoppings
ist noch nicht getroffen worden.

Berlin, den 26. Juli 2006
In Vertretung
Volkmar S t r a u c h
…………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Arbeit und Frauen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Juli 2006)

Flughäfen: Schönefeld: Investoren wollen bauen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/07/31/
berlin/844624.html

Anfragen mehrerer Unternehmer liegen vor

Für das Baufeld Ost am Flughafen Schönefeld liegen der Flughafengesellschaft bereits diverse Investorenanfragen von Logistikunternehmen und produzierendem Gewerbe vor. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Linkspartei.PDS hervor.
Da zunächst noch Baurecht geschaffen werden muß, würden die Flächen …

Tarife: Fürs Rad müssen die Schüler jetzt zahlen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.07.2006/2686849.asp

Wegen des Ansturms hat die Bahn die kostenlose Mitnahme gestoppt. S-Bahn will mehr Ständer bauen

Von Jörn Hasselmann

Die Erfolgskombination Fahrrad und Bahn stößt an ihre Grenzen. Radfahrer bleiben an den vergangenen schönen Wochenenden zuweilen auf dem Bahnsteig stehen – weil kein Platz mehr für das Rad war. Wegen des Ansturms hat die Bahn jetzt die kostenlose Fahrradmitnahme für …

Bahnhöfe: Der Bahnhof des Aufschwungs, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/07/30/
bezirke/844381.html

Seit Ende Mai halten mehr ICE in Spandau. Das wirkt sich positiv auf den Umsatz der Geschäftsleute aus
Von Helga Labenski

Spandau Während die Proteste in der City West über die Abkopplung des Bahnhofs Zoo vom Fernverkehr weitergehen, profitiert der Nachbarbezirk Spandau vom neuen Fernbahnkonzept der Deutschen Bahn (DB) für Berlin mit Focus auf den neuen Hauptbahnhof. Seit dem Fahrplanwechsel am 28. Mai halten täglich allein 100 ICE auf dem sieben Jahre alten Fernbahnhof Spandau. Das sind …

Straßenverkehr: Neue Staufalle am Alex – bis Mitte 2007, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/07/30/
berlin/844455.html

Erneut ändern sich die Verkehrswege am Alexanderplatz. Ab heute ist die Karl-Liebknecht-Straße in Fahrtrichtung Unter den Linden zwischen Memhardstraße/Alexanderstraße und Dircksenstraße gesperrt. Der Verkehr wird über die Memhardstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Dircksenstraße zur Karl-Liebknecht-Straße umgeleitet. Geplant sei jetzt der Abbruch der …

Flughäfen: Tempelhof: Schließung kostet Millionen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/07/30/
berlin/844434.html

Kein Konzept: Trotzdem will der Senat den Airport am 31. März schließen – Die Folgekosten trägt der Steuerzahler
Von Katrin Schoelkopf

Berlin – Die vom Berliner Senat und von der Flughafengesellschaft für den 31. März 2007 angestrebte Schließung des Flughafens Tempelhof kostet 25,5 Millionen Euro. Bevor die Flughafengesellschaft den ihrer Ansicht nach unwirtschaftlichen City-Airport an Bund und Land Berlin und damit an den Steuerzahler zurückgibt, muß sie zunächst diese Summe für …

U-Bahn: In der Fremde, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/07/30/
biz/844324.html

Martin Dibobe aus Kamerun war Zugführer im Berlin der Kaiserzeit. Von hier aus kämpfte er für seine Landsleute. Bis er eines Tages verschwand
Von Ursula Trüper
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In tadelloser Uniform und strammer Haltung steht der Zugführer neben seinem U-Bahnwagen an der Warschauer Brücke und lächelt selbstbewußt in die Kamera: Martin Dibobe, der schwarze Zugführer, war seinerzeit eine Berühmtheit in Berlin. Wenn er Dienst hatte, liefen die Fahrgäste zusammen, um ihn anzustaunen. Er hieß eigentlich …