Bahnhöfe: Berlin: Abschied vom letzten DB-Fernzug im Bahnhof Zoologischer Garten, aus LOK Report

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Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Initiatorin des Bürgerprotests gegen die Schließung des Fernbahnhofs Zoo, Dr. Helga Frisch, veranstalten am Dienstag, dem 30. Mai um 18.00 Uhr eine Demonstration für den Fernbahnhof Zoo. Start ist um 18.00 Uhr am Kurfürstendamm Ecke Uhlandstraße. Bei der Kundgebung um 18.30 Uhr auf dem Breitscheidplatz sprechen
• Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin Charlottenburg-Wilmersdorf
• Kurt Lehrke, Vorsitzender der AG City
• Dr. Helga Frisch, Bürgerprotest gegen die Schließung des Fernbahnhofs Zoo
• Dr. Friedbert Pflüger, Spitzenkandidat der CDU
• Dip.-Ing. Franziska Eichstädt-Bohlig, Spitzenkandidatin von B90/Grüne
• Dr. Martin Lindner, Spitzenkandidat der FDP
• Marion Seelig, Linkspartei/PDS
In der Nacht vom 27.5. auf den 28.5.2006 werden Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen und Dr. Helga Frisch die letzten Fernzüge am Bahnhof Zoo um 22.15, 22.25, 23.03, 23.20, 0.16 und 0.23 Uhr begrüßen und verabschieden. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Monika Thiemen: „Leider ist unsere Freude über den neuen Hauptbahnhof getrübt, denn ab dem 28. Mai halten die Fernzüge nicht mehr am Bahnhof Zoo, sondern fahren ohne Stopp durch. Dagegen protestieren alle Parteien und alle großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbände und Institutionen. Die Bürgerinitiative von Pfarrerin Dr. Helga Frisch hat inzwischen mehr als 110.000 Unterschriften für den Erhalt des Fernbahnhofs Zoo gesammelt.
Der Bahnhof Zoo funktioniert seit 122 Jahren als Fernbahnhof. Wer ihn jetzt schließt, der verzichtet mutwillig auf die grandiose Leistung des größten Berliner Nahverkehrsknotenpunktes, der täglich 120.000 Reisende mit U-Bahn, S-Bahn, Bus und Taxi bedient. Ich fürchte, dass dieser Verzicht während der heißen Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft zum Nahverkehrschaos in Berlin führt. Und ich bin überzeugt davon, dass Herr Mehdorn beim nächsten Fahrplanwechsel seine falsche Entscheidung korrigieren muss, wie er schon viele falsche Entscheidungen korrigieren musste.“ (Pressemeldung Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, 22.05.06).

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