Straßenverkehr: Berliner Zeitung: Anwohner wollen Nadelöhr behalten

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Karlshorster legen Widerspruch gegen Brückenbau an der Treskowallee ein

Claudia Fuchs

KARLSHORST. Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Während viele Karlshorster erleichtert sind, dass das Nadelöhr unter der Bahnbrücke an der Treskowallee verschwindet, sehen andere darin ein großes Übel. Sie sind überzeugt: Wenn die Straße von zwei auf vier Spuren verbreitert wird und auch die Straßenbahn eine eigene Trasse bekommt, gewinnt die Strecke für Autofahrer an Attraktivität – und wird stärker genutzt. Die Folge: stärkere Lärm- und Abgasbelastung. „Die Treskowallee wird unter der Brücke so breit wie eine Autobahn“, sagt Anwohner Roger Liebers, der direkt an der Treskowallee wohnt. Schon jetzt liege die Belastung mit Feinstaub am zulässigen Limit, der Lärm übersteige sogar die Grenzwerte. Liebers und elf Mitstreiter wollen deshalb den Ausbau der Brücke verhindern – und Widerspruch gegen das Bauvorhaben einlegen, dessen Unterlagen bis vergangene Woche auslagen.
Bei der Deutschen Bahn sieht man das gelassen. „Kritiker gibt es immer“, sagt Sprecher …

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