Archiv für den Monat: Juni 2004

S-Bahn: Gemeinsam mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf veranstaltet die S-Bahn Berlin GmbH am kommenden Samstag, 3. Juli, von 10 bis 22 Uhr erstmals einen Verkehrstag

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Verkehrstag am S-Bf. Lankwitz

Gemeinsam mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf veranstaltet die S-Bahn Berlin GmbH am kommenden Samstag, 3. Juli, von 10 bis 22 Uhr erstmals einen Verkehrstag. Zahlreiche Unternehmen, Vereine und Institutionen präsentieren Informationen und Unterhaltung rund um das Thema Mobilität auf der Schiene und Straße.

Das Bühnenprogramm wird um 12 Uhr durch den Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf und den Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH mit einem Fassbieranstich eröffnet. Bei „S-Bahn im Dialog“ von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr diskutieren Verantwortliche des Verkehrsunternehmens mit den Besuchern über aktuelle Themen. Dr. Jazz und das Kinder-„Theater unterwegs“ sorgen für gute Unterhaltung bei jung und alt. Ab 16.30 Uhr tritt die Partyband Snake Eyes auf. Um 20 Uhr gibt es ein Jazz-Konzert mit Queen Yahna and the Cosmos Orchestra.

Zum Verkehrstag setzt die S-Bahn Berlin GmbH ihren historischen Zug der Baureihe 167 ein. Im Ambiente der 30er bzw. 60er Jahre geht es um 10.41 Uhr und 13.41 Uhr ab Ostbahnhof nach Lankwitz. Zur Rücktour startet der Zug um 12.33 Uhr und 15.33 Uhr ab Lankwitz zum Ostbahnhof. Sondertickets zum Preis von 5 € (ermäßigt 3 €) sind direkt in der historischen S-Bahn erhältlich.

Die Linie S 25 hat sich für die Lankwitzer seit ihrer Wiederinbetriebnahme 1995 zur wichtigsten Verbindung in die City entwickelt. Der gleichnamige S-Bahnhof ist ein wichtiger Anschlusspunkt zu den lokalen Buslinien.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Bahnhöfe + S-Bahn: Berlins zweitgrößter Bahnhofsneubau an der Papestrasse wächst

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Ab 28. Juni steht neuer S-Bahnsteig komplett zur Verfügung

umfangreiche Fahrplanänderungen für S2 und S25 ab 23. Juni

Ab kommenden Montag, 28. Juni, steht der neue Nord-Süd-S-Bahnsteig im Bahnhof Papestraße komplett zur Verfügung. Nachdem bereits seit 7. Juni die Linien S2 und S25 in Richtung Süden von dort abfahren, halten ab 28. Juni auch die Züge in Richtung Norden am neuen Bahnsteig. Dieser ist 152 m lang und 15 Meter breit. Ab 2006 steht direkt darüber ein neuer Ringbahnsteig zur Verfügung, der über zwei Treppenaufgänge, vier Fahrtreppen sowie einen Aufzug bequem erreichbar sein wird.

Der neue Nord-Süd-S-Bahnsteig erhielt ein modernes Aufsichtsgebäude mit einer Natursteinverkleidung. Das Bahnsteigdach besteht aus einem Trägerrost aus Stahl-Hohlprofilen, ist teilweise verglast oder mit Streckmetallpaneelen versehen.

Für die komplette Inbetriebnahme sind umfangreiche Gleis- und signaltechnische Arbeiten erforderlich, die von Mittwoch, 23. Juni, 20.00 Uhr bis Montag, 28. Juni, 4.00 Uhr Einschränkungen des S-Bahnverkehrs erfordern. S-Bahn-Baubetriebsmanager Christian Morgenroth erklärt: „Der gesamte Bahnhof Papestraße wird weitgehend unter laufendem Betrieb neu gebaut. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen für Fahrgäste, die hier umsteigen müssen. Wer kann, sollte unbedingt andere Routen wählen. Fahrgäste, die auf Fahrtreppen oder Aufzüge angewiesen sind, sollten sich im Vorfeld an die Kundenbetreuung der S-Bahn Berlin GmbH wenden.“

1. Etappe: 23.06.04, 20.00 Uhr, bis 24.06.04, 4.00 Uhr

In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni, fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße keine Züge, die S-Bahnkunden müssen zwischen Papestraße und Schöneberg die Ringbahn benutzen.

2. Etappe: 24.06.04, 4.00 Uhr, bis 25.06.04, 20.00 Uhr

Ab dem 24. Juni, 4.00 Uhr, steht zwischen Papestraße und Anhalter Bahnhof ein Gleis für die S-Bahn zur Verfügung. Daher wird nur alle 20 Minuten gefahren. Es fahren die Züge der S 25 im 20-Minuten-Takt zwischen Lichterfelde Süd und Nordbahnhof. Diese Züge halten am neuen Bahnsteig in Papestraße.

Die Züge der S 2 aus Blankenfelde/Lichtenrade müssen in Papestraße noch den alten Bahnsteig anfahren. Ein direkter Übergang von und zur S 25 ist daher im Bahnhof Papestraße nicht möglich. Bitte im Bahnhof Priesterweg umsteigen.

3. Etappe: 25.06.04, 20.00 Uhr, bis 28.06.04, 4.00 Uhr

Ab Freitag, 25. Juni, 20.00 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Montag, 28. Juni, 4.00 Uhr, fahren zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße keine Züge, die S-Bahnkunden müssen zwischen Papestraße und Schöneberg die Ringbahn benutzen.

Zwischen Papestraße und Priesterweg fahren Pendelzüge im 20-Minuten-Takt. In Priesterweg besteht Anschluss an die S 2 und S 25 Richtung Süden. Diese beiden Linien fahren ebenfalls nur im 20-Minuten-Takt.

Ab Montag, 28. Juni 2004, fahren dann alle Züge der Linien S 2 und S 25 von dem neuen S-Bahnsteig. Bis zum Abschluss der Baumaßnahmen in zwei Jahren ist dieser nur über eine 116 Meter lange Fußgängerbrücke erreichbar.

Bahnhofsneubau als Erlebnisbaustelle

Bei allen Erschwernissen für die Fahrgäste hat die Großbaustelle Pa-pestraße auch ihre positiven Seiten, erklärt Hany Azer, Leiter des Projekt-zentrums Nord-Süd-Verbindung der DB ProjektBau GmbH: „Die Berlinerinnen und Berliner können täglich den Baufortschritt live mitverfolgen. Viele kommen regelmäßig und halten die Veränderungen mit Fotoapparat und Filmkamera fest. Von der 116 Meter langen Fußgängerbrücke, die bis zum Abschluss der Arbeiten in zwei Jahren bestehen bleiben wird, haben Neugierige einen guten Überblick.“

Die nächsten Bauetappen können jetzt angegangen werden: Der alte Bahnsteig der Nord-Süd-Richtung sowie der Fußgängertunnel zum Bahnsteig werden abgebrochen. In diesem Bereich müssen noch 59 der insgesamt 97 Betonstützen für die Parkdecks sowie die Stützen für die Brücken der neuen Ringbahnhalle errichtet werden. Für diese Brücken muss auch der Zugang zum alten Ringbahnsteig abgebrochen werden. Dafür entsteht in den nächsten Monaten ein provisorischer Aufgang zum Ringbahnsteig Richtung Schöneberg.

Im Mai 2006 soll der neue Bahnhof Berlin Papestraße in Betrieb gehen. Rund 115 Millionen Euro werden bis dahin in Berlins zweitgrößten Fernbahnhof investiert. Rund 200.000 Menschen täglich werden in künftig nutzen.

Service:

S-Bahn-Kundentelefon:
030 / 29 74 33 33

automatische Auskunft zu Fahrplanänderungen:
030 / 29 71 29 71

BahnBau-Telefon:
030 / 29 71 29 73 (Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr)

Internet:
www.s-bahn-berlin.de
www.bahn.de/fahrplanaenderungen

Michael Baufeld
Kommunikation
DB ProjektBau GmbH
Tel. 030 297-55877
Fax 030 297-55732 Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-43906
Fax 030 297-43908

S-Bahn: Tarifeinigung bei der Berliner S-Bahn

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Entgelderhöhung und Einmalzahlung für die Mitarbeiter

In den Tarifverhandlungen bei der Berliner S-Bahn haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-seite am frühen Donnerstagmorgen geeinigt. Die Verhandlungsparteien verständigten sich über einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 31. Juli 2006.

Für alle Beschäftigten der S-Bahn Berlin GmbH wird eine Entgelterhöhung von 3,2% zum 1. Au-gust 2004 vorgenommen. Außerdem erhalten die Mitarbeiter für den Zeitraum vom 1. August 2003 bis 31. Juli 2004 eine Einmalzahlung von 465 Euro. Zur Sicherung der Arbeitsplätze wird bei pro-portionaler Anpassung des Entgeltes die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 38 auf 37 Stunden gesenkt.

Die Geschäftsführung wird alle Bemühungen um eine Beschäftigungssicherung für die Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH unternehmen.

Das Verhandlungsergebnis wird erst wirksam wenn die zuständigen Gremien beider Seiten binnen Monatsfrist der Einigung zustimmen.

Dem jetzt erzielten Ergebnis waren wochenlange Tarifverhandlungen, das Scheitern der Ge-spräche und die Einschaltung eines Schlichtergremiums vorangegangen. Zeitweise kam es zu Warnstreiks.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

U-Bahn: U-Bahn testet neue Sitze

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U-Bahn+testet+neue+Sitze

Kunststoffschalen bequemer und praktischer

Wer häufiger mit der U6 fährt, könnte mit etwas Glück ein ganz neues Sitzgefühl entdecken. Im Wagen mit der Nummer 2924 testet die BVG ab 17. Juni 2004 neue Sitzschalen aus Kunststoff. Sie lassen sich nicht nur leichter reinigen und wechseln, sondern machen auch Vandalismus-Übeltätern das Leben schwer.

Im Jahr 2003 gab die BVG knapp eine Million Euro für die Reparatur aufgeschlitzter, demolierter oder beschmierter Polstersitze aus. Ein weiterer Vorteil der neuen Kunststoffsitze, der vor allem bei längs angeordneten Sitzbänken zur Geltung kommt: Ihre stärker ausgeprägte Sitzmulde verhindert, dass man bei entsprechenden Zugbewegungen seinem Nebenmann zu dicht „auf die Pelle“ rückt.

Die Rücklehne der neuen Sitzmöbel ziert ein leuchtend gelbes BVG-Logo, das bei positivem Testverlauf und entsprechender Entscheidung für die Serienfertigung Platz für andere Werbeträger machen könnte. Auf diese Weise würden sich die neuen Sitze fast von allein finanzieren.

Das Testfahrzeug wird zunächst überwiegend auf der U6 eingesetzt, später auch auf anderen Linien. BVG-Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen und Monaten Fahrgäste nach ihrer Meinung zu den neuen Sitzen befragen.

Datum: 17.06.2004

S-Bahn: Ab 14. Juni: Neue S-Bahn-Linie verbindet Grünau mit Waidmannslust

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Baufortschritt zwischen Pankow und Blankenburg

Wieder durchgehende Züge nach Birkenwerder

Fahrgäste im Berliner Norden profitieren ab kommenden Montag von mehr Direktverbindungen im S-Bahn-Netz. Zum Fahrplanwechsel wird die neue Linie S85 eingerichtet. Sie fährt im 20-Minuten-Takt von Grünau nach Waidmannlust und ergänzt zwischen Grünau und Bornholmer Straße das Angebot der Linie S8. Zwischen Bornholmer Straße und Waidmannslust verstärkt die S85 den 10-Minuten-Takt der Linie S1. Insbesondere die Bewohner des Märkischen Viertels profitieren von dieser Verbesserung.

Ebenfalls ab nächster Woche wird die bisher baustellenbedingt geteilte Linie S8 Grünau – Pankow und Blankenburg – Birkenwerder wieder durchgehend im 20-Minuten-Abstand gefahren. Die Sa-nierung von Brücken in Pankow und Blankenburg ließ über einen längeren Zeitraum nur einen teil-weise eingleisigen Betrieb zu, der die Benutzung der Linie S2 erforderlich machte.

Mit der Einrichtung der S85 als 15. Linie der S-Bahn-Berlin GmbH macht das Unternehmen aus der Not eine Tugend: Die notwendige Durchführung weiterer Baumaßnahmen im Bereich Pankow in den nächsten zwei Jahren lassen keinen 10-Minuten-Takt der S8 zu. So ist die Umleitung dieser Züge Richtung Waidmannslust bis auf weiteres eine sinnvolle Netzergänzung.

Am Wochenende Schienenersatzverkehr für die S2 zwischen
Wollankstraße und Pankow-Heinersdorf

Um die neue S-Bahn-Brücke über die Berliner Straße in Pankow zweigleisig in Betrieb nehmen zu können, fahren von Freitag, 11. Juni, 21 Uhr, bis Sonntag, 13. Juni, Betriebsschluss, zwischen Bornholmer Straße und Pankow-Heinersdorf keine Züge. Zwischen Wollankstraße, Pankow und Pankow-Heinersdorf sind Busse im Einsatz. Der Bahnhof Pankow ist auch mit der Linie U2 zu erreichen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: Schlichter legen Vorschlag vor

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Entgelterhöhung und Einmalzahlung für die Mitarbeiter

Während der gestrigen Schlichtung zwischen dem Arbeitgeberverband MoVe, der S-Bahn Berlin GmbH und den Gewerkschaften TRANSNET, GDL und GDBA haben die beiden unparteiischen Schlichter einen Einigungsvorschlag vorgelegt.

Im Wesentlichen beinhaltet der Vorschlag folgende Punkte:

Für alle Beschäftigten der S-Bahn Berlin GmbH soll eine Monatstabellenentgelterhöhung von 3,2% zum 1. August 2004 vorgenommen wer-den. Für die Zeit vom 1. August 2003 bis 31. Juli 2004 soll an alle Mitarbeiter eine einmalige Zahlung von 465 Euro geleistet werden. Zur Sicherung der Arbeitsplätze soll zudem die durchschnittliche Wochen-arbeitszeit von 38 auf 37 Stunden bei proportionaler Anpassung des Arbeitsentgeltes gesenkt werden.

Die Geschäftsführung wird alle Bemühungen für eine Beschäftigungssicherung für die Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH unternehmen.

Der abzuschließende Tarifvertrag soll bis zum 31. Juli 2006 gelten. Das Schlichtungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Tarifkommissionen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher