Archiv für den Monat: April 2003

Straßenbahn: Eine Fahrt auf dem Straßenbahn-Fahrsimulator durch Berlin

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
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year/2003/id/40276/name/
Stra%DFenbahnfahren+f%FCr+jedermann

Eine Straßenbahn selbst fahren? Warum nicht? Jetzt kann jedermann selbst eine „Große Gelbe“ durch Berlin fahren, jedenfalls virtuell.

Der Fahrsimulator im Ausbildungszentrum der Straßenbahn in Lichtenberg steht Besuchern ab 15. Mai 2003 jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Fahren damit ist fast so gut wie mit einer echten Straßenbahn. Gewöhnlich trainieren auf dem Fahrsimulator die Berliner Straßenbahnfahrer sichere Fahrweise und den Umgang mit kniffligen Situationen in Straßenverkehr.

Für 60 Euro können Sie 30 Minuten lang auf verschiedenen Tramstrecken entlang fahren, auf denen, wie im Echtbetrieb, auch Hindernisse und Pannen simuliert werden können.

Wo finden Sie den Fahrsimulator?
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Ausbildungszentrum Straßenbahn
Siegfriedstr. 30-35
10365 Berlin

Die Fahrzeiten:
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat 14 bis 18 Uhr. (Die letzte „Fahrt“ beginnt um 17:30 Uhr)

Telefonische Anmeldung
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr – 030/ 256 30333.

Preis
60 Euro für 30 Minuten, zahlbar vor Ort.

Beachten Sie bitte folgende Hinweise:

* Fahrten auf dem Simulator sind für Personen ab 8 Jahre zugelassen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Begleitung eines Erwachsenen erforderlich. Kinder zwischen dem 14. und dem vollendetem 16. Lebensjahr ist der Besuch und die Nutzung des Verkehrs- und Fahrsimulators nur mit schriftlichem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten gestattet.

* Die Nutzungszeit beträgt 30 Minuten. Die Nutzung dieser 30 Minuten kann durch eine Einzelperson oder auch durch eine Besuchergruppe (max. 5 Personen) erfolgen. Möchten aus einer Besuchergruppe mehrere Personen den Simulator innerhalb der 30 Minuten nutzen, reduziert sich entsprechend die Fahrzeit je Person. Ist eine größere Anzahl von Personen für die Nutzung vorgesehen, ist eine entsprechende Nutzungszeit abzustimmen.

* Ein bestimmter Fahrzeugtyp zur Simulatorfahrt kann auf Grund bestehender Ausbildungsbedingungen nicht garantiert werden.

* Die Besucher des Fahrsimulators melden sich bitte 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn beim Pförtner (Buseinfahrt Siegfriedstr.) und begeben sich von dort zum Foyer des Ausbildungscenters Fahrdienst Straßenbahn. Vom Foyer des Ausbildungscenters werden die Besucher durch einen verantwortlichen Mitarbeiter abgeholt. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unseres Personals. Für selbst verschuldete Unfälle übernimmt die BVG keine Haftung.

* Die BVG behält sich vor, bereits vereinbarte Termine abzusagen oder zu ändern.

Datum: 29.04.2003

S-Bahn + Bahnhöfe: Bei der S-Bahn Berlin GmbH läuft „Aktion Frühjahrsputz“ für die Bahnhöfe.

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=154

Nicht nur die Wohnung wird zum Frühling auf Vordermann gebracht. Auch die S-Bahn Berlin GmbH führt eine „Aktion Frühjahrsputz“ auf den S-Bahnhöfen durch. „So beseitigen wir die Spuren des Winters, hervorgerufen von zig Millionen mit Granulat und Schneematsch benetzten Schuhen“, sagt Gerd Jacob, Leiter Infrastrukturmanagement der S-Bahn Berlin.

Insgesamt gibt das Unternehmen rund 10,6 Millionen Euro jährlich für die Reinigung seiner Fahrzeuge und der Bahnhöfe aus. Für die Züge stehen jährlich rund 4,75 Millionen Euro bereit. Bei den Stationen sind es rund 5,4 Millionen Euro für die tägliche Reinigung, die Graffitireini-gung und den Winterdienst. 400.000 Euro stehen zusätzlich für Sonderaktionen wie den „Frühjahrsputz“ bereit.

Die Reinigungsmaßnahmen für 152 S-Bahnhöfe organisiert die S-Bahn Berlin im Auftrag des Eigentümers DB Station&Service. Die Zyklen sind nach der verkehrlichen Bedeutung der Bahnhöfe gestaffelt. Wichtige Bahnhöfe in der Innenstadt wie z.B. Jannowitzbrücke und Pots-damer Platz haben bis zu 16 Stunden einen Präsenzdienst und werden im Grunde genommen permanent gereinigt. Die Nassreinigung erfolgt hier in der Regel dreimal in der Woche. Hierfür setzten die beauftragten Firmen spezielle Maschinen ein, zum Beispiel einen so genannten Scheuersaugautomat oder Spezialgeräte zum Säubern der Rolltreppen oder der Blindenleitstreifen auf den Bahnsteigen. S-Bahnhöfe mit hohem Fahrgastaufkommen wie Gesundbrunnen werden dreimal täglich gereinigt und erhalten zweimal in der Woche eine Nassreinigung. Auf dem größten Teil der reinen S-Bahnstationen wird zweimal täglich sauber gemacht. Zusätzlich einmal in der Woche steht eine Nassrein-ung an. Selbst die Haltepunkte mit nur geringem Reisendenaufkom-men werden mindestens einmal täglich gereinigt. Dies betrifft einige wenige Bahnhöfe auf Außenstrecken. Große Mischbahnhöfe wie Zoologischer Garten oder Ostbahnhof werden durch DB Station&Service mit noch größerer Intensität gesäubert. Dort sind die Kräfte 24 Stunden präsent, nass wird bis zu sieben Mal die Woche gereinigt.

Bei den Zügen wird ebenfalls mehrmals am Tag saubergemacht. „Auf 17 Endbahnhöfen sammeln die Reinigungskräfte Abfälle aus den Wagen, fegen und wischen, wenn es die Standzeit zulässt,“ sagt Fahrzeugchef Arnold Nitsch. Weiterhin werden die Züge in den Werkstätten Friedrichsfelde, Grünau und Wannsee sowie in den Außenstellen Erkner und Oranienburg gereinigt. Alle sieben Tage kommen sie in den Werkstätten auch in die Waschanlage. Einmal im Monat steht dort eine gründliche Reinigung speziell der Fußböden und der Scheiben von innen an. Vierteljährlich wird eine Grundreinigung aller wagerechten Flächen und halbjährlich eine Hauptreinigung aller waagerechten und senkrechten Flächen durchgeführt. Und schließlich durchläuft jedes Fahrzeug einmal im Jahr eine intensive Hauptreinigung, bei der „bis in die letzten Ecken“ geputzt und gewienert wird.

Täglich sind etwa 120 Arbeitskräfte von sieben Reinigungsfirmen auf den Bahnhöfen im Einsatz. Im Rahmen von Sonderleistungen oder Winterdienstleistungen kann sich diese Anzahl auch verdoppeln oder verdreifachen. Um die Züge kümmern sich 53 Mitarbeiter, davon 18 in den fünf Triebwagenhallen und 35 auf den 17 Endbahnhöfen.

Lässt sich im Haushalt mit einer Flasche Meister Proper und 300 Litern Wasser das halbe Jahr putzen, kommen bei der S-Bahn ganz andere Dimensionen zusammen. Für die Reinigung von Bahnsteigen und Bahnhofsgebäuden werden im Jahr ca. 3.000 Kubikmeter Wasser und etwa 190.000 Liter Reinigungsmittel verbraucht. Zum Entfernen von Graffiti oder zum Säubern von Edelstahlflächen muss der Reiniger unverdünnt eingesetzt werden. Für die Züge werden etwa 30.000 Kubikmeter Wasser und 30.000 Liter Reinigungsmittel benötigt. Das Waschwasser wird im Regelfall aufbereitet und für einen neuen Waschzyklus verwendet, wodurch weniger Frischwasser benötigt wird. Allein von den S-Bahnhöfen werden pro Jahr rund 15.000 Kubikmeter Abfall entsorgt, hinzu kommen 5.000 Kubikmeter von den Mischbahnhöfen. Der größte Teil davon ist Papier, gefolgt von Restmüll, Verpackungen und Glas. In den Fahrzeugen fallen 1.600 Kubikmeter Müll an, der wie auf den Bahnhöfen getrennt entsorgt wird.

Neben der normalen Reinigung macht dem Unternehmen vor allem der Vandalismus zu schaffen. „Wir müssen im Jahr etwa 180.000 Quadratmeter Fläche auf den Bahnhöfen von Graffiti befreien. Allein das kostet uns annähernd eine Million Euro“, betont Gerd Jacob. Insge-samt schätzt die S-Bahn die Vandalismusschäden für die Bahnhöfe auf ca. 1,6 Millionen Euro. Hinzu kommen rund 2,9 Millionen Euro bei den Fahrzeugen. Hier sind es neben den Schmiererein in oder an den Fahrzeugen vor allem zerkratzte Scheiben. Fahrzeugchef Nitsch appelliert: „Schauen Sie nicht weg, wenn jemand den Filzstift zückt oder mit einem Nagel eine Scheibe mutwillig zerstört, sondern rufen Sie den BGS.“ Unter der Rufnummer 0 18 05 / 23 45 66 nehmen die Beamten der für den Bahnbereich zuständigen Polizei des Bundes Hinweise entgegen. Sollten diese dazu führen, dass ein Täter überführt werden kann, lobt die S-Bahn Berlin eine Belohnung von bis zu 600 Euro aus. Ein weiterer Ansprechpartner ist das Kundentelefon der S-Bahn unter 030 / 29 74 33 33.

Andreas Fuhrmann
Stellv. Pressesprecher

VBB: Kooperation zwischen TFH Wildau und VBB Standortförderung durch Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse041703.pdf

Bei der heutigen Pressekonferenz in der Technischen Fachhochschule
(TFH) Wildau unterzeichneten der Präsident der THF, Prof. Dr. László
Ungvári, und VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt einen
Kooperationsvertrag. Darin ist die verstärkte Verzahnung von Theorie
und Praxis im Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie
zwischen der TFH Wildau und dem Verkehrsverbund Berlin-
Brandenburg (VBB) vereinbart.
Angeregt wurde die Zusammenarbeit von dem
Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert: „Wir brauchen für
Brandenburg, insbesondere für den Verkehrsbereich, mehr
praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis.“
Ziel beider Vertragspartner ist die Nachwuchsrekrutierung für den
Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie. „Im Rahmen einer
Kooperation können unsere beiden Institutionen nur voneinander
profitieren, denn durch anwendungsorientierte Forschung und
Entwicklung sowie Technologietransfer zwischen dem VBB und der TFH
Wildau wird für die Studiengänge eine praxisnahe Ausbildung
gewährleistet“ unterstrich Uwe Stindt.
Gerade im Verkehrssektor wird dringend qualifizierter Nachwuchs benötigt,
um beispielsweise die rasant voranschreitende Einführung von
Telematik- und Informationstechnologie in dieser Branche umzusetzen.
Zu den konkreten Maßnahmen der Vereinbarung gehören unter
anderem die Zusammenarbeit innerhalb von Projekten der TFH Wildau
und die praxisnahe Betreuung von Praktikanten und Diplomanden
durch den VBB. Gleichzeitig wird die projektkonkrete Zusammenarbeit
in der betrieblichen Weiterbildung am Institut für Weiterbildung im
Technologie- und Weiterbildungszentrum an der TFH Wildau e.V. für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen und des VBB forciert. Damit Berlin-Brandenburg GmbH
wird in Zukunft ein reger Informationsaustausch zwischen beiden
Partnern stattfinden.
Auch Prof. Dr. László Ungvári freut sich auf die enge Zusammenarbeit:
„Unser modernes und zukunftsorientiertes Studiumsangebot wird
durch die Kooperation mit dem VBB im Ausbildungsbereich der
Verkehrs- und Informationstechnologie attraktiver werden. Die
Berufschancen unserer Absolventen werden verbessert und damit auch
der Hochschulstandort Wildau gesichert.“
Der VBB beteiligt sich bereits an wegweisenden Forschungsprojekten
mit internationalen Partnern. Hierzu zählen beispielsweise die
verbundweite Einführung von Rechnergesteuerten Betriebsleitsystemen
(RBL), das Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ oder „TeleTravel Services“.

Tarife + S-Bahn: S-Bahn Berlin GmbH startet Aktionswoche gegen Schwarzfahren

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=151

„Schwarzfahren ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Pro Jahr gehen uns so Fahrgeldeinnahmen in Höhe von acht Millionen Euro verloren. Und das ist im Grunde auch das Geld unserer ehrlichen Kunden“, sagt Dr. Wilfried Kramer, Marketingchef der S-Bahn Berlin GmbH. Deshalb startet das Unternehmen vom 7. bis 13. April eine Aktionswoche gegen Schwarzfahren. Mit einer Informationskampagne und zahlreichen Kontrollen soll die Zahl der Schwarzfahrer weiter gesenkt werden. Zurzeit sind rund dreieinhalb bis vier Prozent der Fahrgäste ohne Fahrschein unterwegs.

Ansagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen weisen auf die verstärkten Kontrollen hin. Hörfunksender und Tageszeitungen erhalten täglich entsprechende Meldungen, die sie in den Verkehrshinweisen verwenden können. Plakate mit dem Motiv „Risiko“, das einen vor Angst schwitzenden Mann zeigt, hängen auf allen Bahnhöfen aus. Darauf wird ironisch auf die Gefahren des Schwarzfahrens hingewiesen: Mit jedem erreichten Bahnhof verdoppele sich die Chance, erwischt zu werden. Deshalb sei das Fahren „ohne“ bei Herz- und Kreislaufproblemen, an heißen Tagen oder bei Angstzuständen nicht zu empfehlen.

Doch Schwarzfahren kostet nicht nur Nerven, sondern auch eine Men-ge Geld: Seit dem 1. Januar schlägt das so genannte erhöhte Beförderungsentgelt (EBE) mit 40 Euro zu Buche. Notorische Schwarzfahrer müssen mit einer Strafanzeige und erheblich höheren Summen rechnen. So ist ein Mehrfachtäter, der viermal erwischt wurde, zu 450 Euro und ein fünfmal aufgefallener zu 1.000 Euro Strafe verurteilt worden. Manipulierte Fahrscheine oder solche aus einem Diebstahl gehen ebenfalls ins Geld. Die entsprechenden „Kunden“ mussten 100 bzw. 900 Euro bezahlen. „Wir tun alles, um unsere Forderungen vor Gericht durchzusetzen“, betont Dr. Kramer.

Um Mehrfachtätern auf die Schliche zu kommen, werden die Daten der Schwarzfahrer ein Jahr lang gespeichert, natürlich abgestimmt mit dem Berliner Datenschutz. Spitzenreiter kommen auf bis zu 37 Fälle pro Jahr. Mehrfachtäter machen rund 37 Prozent der EBE-Fälle aus. Doch die Technik kann noch mehr. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Kontrollergebnisse besser auswerten. „Dadurch können wir unser Konzept ständig optimieren. Grundsätzlich gilt: Kontrollen gibt es rund um die Uhr und auf allen Strecken“ sagt Dr. Kramer. Täglich sind 110 Kontrolleure in Zivilkleidung im Einsatz. Außerdem sind 120 Sicherheitskräfte berechtigt, die Fahrscheine zu überprüfen.

Die meisten Schwarzfahrer waren im ersten Quartal diesen Jahres auf der S 7 (17.738) unterwegs, gefolgt von der S 41 (8.025), der S 42 (7.962), der S 8 (6.390) und der S 1 (6.285). Interessant sind auch so-ziologische Daten: 68 Prozent der Fahrgäste „ohne“ sind Männer, 11 Prozent sind minderjährig. Die 20- bis 25-Jährigen bilden die größte Gruppe, gefolgt von den 15- bis 20-Jährigen und den 25- bis 30-Jährigen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Schwarzfahrerquote. Gibt es zu viele Fahrkartenkontrollen?, wollte die S-Bahn Berlin bei ihrer letzten Kundenbefragung wissen. 43 Prozent der Berliner, insbesondere Ältere, meinen, es könnte sogar noch häufiger kontrolliert werden.

Andreas Fuhrmann
Stellv. Pressesprecher

Frankfurt/Oder: VBB überreicht das „Goldene Q“ an die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder)

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/Presseinfo_4_4.pdf

Neuigkeiten zum Thema Qualität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es bei der
Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) (SVF) zu vermelden: Uwe Stindt,
Geschäftsführer der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) hat heute der SVF als
erstem Brandenburger Verkehrsunternehmen in der VBB- Qualitätsoffensive das Gütesiegel
„Goldenes Q“ verliehen.
Das „Goldene Q“ dokumentiert die erfolgreiche Einführung eines umfassenden
Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 in das Verkehrsunternehmen und
die Qualität seiner Dienstleistungen.
Mit dem heutigen Tag ist die Busflotte der SVF mit insgesamt 22 erdgasbetriebenen Bussen
vollständig. Alle Busse werden das „Goldene Q“ als Symbol tragen. Damit wird für den Kunden
sichtbar, dass das Verkehrsunternehmen mit seinen Mitarbeitern nach einem kundenorientierten
QM-System arbeitet.
VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt unterstrich den Anspruch auf Qualität im ÖPNV: „Ich freue mich
sehr, dass die Verkehrsunternehmen in Brandenburg mit der Frankfurter
Stadtverkehrsgesellschaft an der Spitze sich dieser Herausforderung stellen und gemeinsam mit
dem Verbund eine kundenorientierte Qualitätsverbesserung umsetzen.“
Die VBB GmbH hat bereits im Jahr 1999 die Qualitätsoffensive im Verbundgebiet gestartet.
Zusammen mit den VBB-Verkehrsunternehmen, werden einerseits die Mitarbeiter/innen zur
„Fachkraft im Verkehrsservice“ qualifiziert, andererseits bereiten sich die Verkehrsunternehmen
durch die Einführung eines QM-Systems auf den künftigen Wettbewerb vor. Für die ÖPNVBranche
in Deutschland ist es bisher einmalig, das über zwanzig Verkehrsunternehmen diesen
Schritt gemeinsam gehen.