Archiv für den Monat: Dezember 2002

S-Bahn: Ein praktisches Geschenk für die Berliner: Angebotserweiterung zu Weihnachten und Silvester

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=126

Die S-Bahn Berlin GmbH passt sich den veränderten Verkehrsbedürfnissen ihrer Fahrgäste zu den Festtagen an und bietet ein stark erweitertes Fahrtenangebot. Von Montag, 23. Dezember, 4 Uhr, bis Freitag, 27. Dezember, 1 Uhr, fahren die Züge auf nahezu allen Verbindungen rund um die Uhr. Dies bedeutet Zugverkehr über 93 Stunden ohne Betriebspause.

Am Montag, 23. Dezember, gilt der übliche Werktagfahrplan (allerdings ohne Verstärkerzüge des Berufsverkehrs). Am Heiligabend fahren die Züge nach dem Samstagfahrplan, der aufgrund der erheblichen geringeren Nachfrage ab ca. 17 Uhr auf einen 20-Minuten-Takt reduziert wird. Einzelne Linien fahren verkürzt. Am 1. und 2. Weihnachtstag gilt der Sonntagfahrplan. In den Nächten zum Heiligabend, zum 1. und 2. Weihnachtstag fahren die Züge, wie üblich bei durchgehendem Nacht-verkehr, im Citybereich alle 30 Minuten und auf den Außenstrecken im 60-Minuten-Abstand.

Von Freitag, 27. Dezember, bis Montag, 30. Dezember, gelten die übli-chen Fahrpläne (jedoch ohne die Verstärkerzüge des Berufsverkehrs). In der Nacht vom 30. zum 31. Dezember wird zusätzlich ein durchge-hender Nachtverkehr angeboten.

Auch in der Silvesternacht sind die S-Bahn-Züge rund um die Uhr un-terwegs und fahren fast so häufig wie im Berufsverkehr. Auf der Stadt-bahn und den Nord-Süd-Strecken gibt es einen 4-Minuten-Takt. Auf der Ringbahn sind die Züge alle 5 – 10 Minuten unterwegs. Für die Außenstrecken bedeutet dies: Bis zum Neujahrsmorgen, 10 Uhr, kommt alle 20 Minuten ein Zug. Danach gilt der Sonntagfahrplan.

Alle Informationen gibt es auch als Aushänge auf den Bahnhöfen, in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, in einer kostenlosen Sonderbroschüre und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Tarife: VBB-Tickets in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn AG gültig

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse021213.pdf

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 werden Fahrscheine des
Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) auch in bestimmten Zügen des
Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG (DB) innerhalb des Verbundgebietes des VBB
anerkannt.
D-Züge /InterRegio-Züge:
In den Zügen D 448/449 (Forst <–> Cottbus <–> Berlin <–> Potsdam) und der
InterRegio-Linie (Berlin <–> Elsterwerda) gelten alle VBB-Fahrausweise und das
„Brandenburg-Ticket“. Das „Schönes-Wochenende-Ticket“ gilt nicht. Die VBBFahrscheine
sind vor Fahrtantritt zu kaufen und im Zug nicht erhältlich.
InterCity-Züge:
VBB-Zeitkarten gelten gegen Aufpreis in folgenden Zügen der DB:
IC 240/241 (Forst <–> Cottbus <–> Berlin <–> Potsdam)
IC-Linie Potsdam <–> Berlin <–> Eberswalde <–> Prenzlau
VBB-Zeitkarten sind nicht im Zug erhältlich. Die Aufpreise werden ausschließlich bei
der Deutschen Bahn verkauft, es gibt sie für eine Woche (3,60 Euro), einen Monat
(10 Euro) sowie für ein Jahr bzw. fürs Abo (100 Euro). Es ist möglich, Aufpreise mit
anderer Geltungsdauer als die VBB-Zeitkarte zu lösen, etwa Kombination einer VBBMonatskarte
mit Aufpreis für eine Woche. Sowohl das „„Brandenburg-Ticket“ all auch
das „Schönes-Wochenende-Ticket“ gelten in den IC-Zügen nicht.

Tarife: VBB-Tickets in InterConnex-Zügen gültig

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse021213a.pdf

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 werden alle Fahrausweise des
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in den InterConnex-Zügen innerhalb des
Verbundgebietes des VBB anerkannt.
· InterConnex (Luckenwalde – Berlin-Lichtenberg – Fürstenberg/Havel)
· InterConnex (Spremberg – Cottbus – Berlin-Lichtenberg – Eberswalde
– Prenzlau)
Die Fahrausweise gelten nur ab und bis zum letzten Bahnhof im VBBVerbundgebiet.
Die VBB-Fahrausweise können ohne Aufpreis direkt in den Zügen beim Zugbegleiter
erworben werden.

Regionalverkehr + Bus: Änderungen zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 in der Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland

http://www.vbbonline.de/download/pdf/
presse/presse021213b.pdf

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 15.12.2002 erhalten die Fahrgäste bei ihren
Verkehrsunternehmen alle Fahrplaninformationen im Bus- und Bahnverkehr.
Der Fahrgast kann wählen zwischen den im einheitlichen VBB-Design
erscheinenden Fahrplanbüchern für die Landkreise und der aktuellen fahrinfo auf der
Internetseite des VBB www.vbbonline.de.
Mit der Verbindungsauskunft im Internet erhält der Fahrgast neben der passenden
Tarifinformation auch Kartendarstellungen zu den Haltestellen in Brandenburg und
Berlin sowie Detailinformationen zu den einzelnen Umsteige- und Anschlusspunkten.
Auch aktuelle Infos zu Staus und Baustellen sind verfügbar: www.vbbonline.de
>Verkehrsmittel >Auto >Staualternative oder >Park and Ride).
Die Fahrplanbücher für Barnim kosten je Stück 1,50 Euro, für Uckermark und
Märkisch-Oderland jeweils 1,90 Euro pro Buch.
Neu zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 ist die erweiterte Anerkennung
der neue n BahnCard der Deutschen Bahn im VBB. Die Ermäßigung in Höhe von 25
Prozent gilt für Einzelfahrausweise und Tageskarten in allen Nahverkehrszügen der
DB sowie Bussen, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen aller VBBVerkehrsunternehmen.
Das heißt, Inhaber der neuen BahnCard müssen nur noch
einen ermäßigten Einzelfahrausweis bzw. Tageskarte lösen. Diese Regelung gilt im
gesamten Verbundgebiet; ausgenommen sind Fahrten innerhalb des Berliner ABCGebietes,
den Tarifbereichen ABC der kreisfreien Städte und der Großgemeinden.
Im Wesentlichen wurde das Leistungsangebot der Verkehrsunternehmen zum
Fahrplanwechsel in der Anschlussgestaltung zwi schen regionalem Busverkehr und
dem Schienenpersonennahverkehr verbessert.
Im Regionalverkehr der Deutschen Bahn in den Landkreisen Uckermark, Barnim und
Märkisch-Oderland gibt es zum Fahrplanwechsel folgende wesentliche
Veränderungen:
§ RE 3 Dessau – Berlin – Schwedt (Oder) / Stralsund
Keine Änderungen.
§ RB 12 Berlin-Lichtenberg – Oranienburg – Templin
Verschiebung der Fahrlage um ca. 30 Minuten.
§ RB 25 Berlin-Lichtenberg – Tiefensee
Keine Änderungen.
§ RB 60 Frankfurt (Oder) – Eberswalde – Berlin-Lichtenberg
Die RB 60 verkehrt neu am Wochenende im Stundentakt zwischen Eberswalde und
Berlin-Lichtenberg und stellt so den 30-Minutentakt zum RE 3 zwischen Eberswalde
und Berlin-Hohenschönhausen her.
§ RB 63 Templin – Eberswalde
Die RB 63 verkehrt am Wochenende nicht mehr im Abschnitt Eberswalde – Bernau
(Bedienung durch RB 60). Es gibt keine unterschiedlichen Fahrlagen mehr zwischen
Wochentagen und Wochenenden. In Eberswalde besteht täglich direkter Anschluss
zum RE 3 in Richtung Berlin.
Auf den Regionallinien in den Landkreisen Uckermark und Barnim und bei den
Stadtverkehren in Schwedt und Angermünde gibt es zum Fahrplanwechsel folgende
wesentliche Veränderungen:
§ Buslinien 465, 468 und 491 (Berkholz, Meyenburg, Heinersdorf)
Auf Wunsch vieler Fahrgäste erfolgt die Änderung der Linienführung über den
Vierradener Platz.
§ Neue Buslinie 493 im Stadtverkehr Schwedt
Diese neue Linie verbindet seit 21.10.2002 Montag bis Freitag die
Eigenheimsiedlung Monplaisir mit dem Stadtzentrum
§ Neue Buslinie 484 im Stadtverkehr Schwedt
Diese Linie verkehrt Mo-Fr außerhalb des Berufsverkehrs zur besseren Anbindung
der Stadtteile Talsand, Kastanienallee und Waldrand in Richtung Friedhof . Damit
übernimmt sie gleichzeitig die Funktion der Linien 483, 485 und 488.
§ Buslinie 502
6.38 Uhr, 8.47 Uhr und 11.28 Uhr von Montag bis Freitag sowie an Wochenende an
die Zeiten der DB angepasst. Zusätzliche Fahrt um 6.49 Uhr an Schultagen von
Templin bis Mittenwalde.
§ Buslinie 511 Fahrt um 9.35 Uhr ab Kastaven als Anrufsammeltaxi.
§ Buslinie 513 erste und letzte Fahrt von Montag bis Freitag sowie das
Anrufsammeltaxi in die Buslinie 517 integriert.
§ Buslinie 517 Fahrten an die DB in Fürstenberg angepasst und einzelne Fahrten
(Montag bis Freitag jeweils 6 Fahrten und am Wochenende jeweils 6 Fahrten)
zusätzlich über Beutel.
§ Buslinie 518 zusätzlich Anrufsammeltaxi Angebot von Montag bis Freitag im
16.20 Uhr

S-Bahn: Aktueller Hintergrund: Neue Züge für die Berliner S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=137

Transparenz ist Trumpf

Bombardier Transportation hat gemeinsam mit der S-Bahn Berlin GmbH heute den ersten komplett durchgängigen vierteiligen Halbzug der Baureihe 481 im Werk Ammendorf vorgestellt. Bei dieser Weiterentwicklung sind alle vier statt wie bisher nur zwei Wagen mit Durchgängen verbunden. Insgesamt hat die S-Bahn Berlin GmbH drei dieser neuen Halbzüge bestellt, die Anfang 2003 ausgeliefert werden. Sie dienen der Erprobung im Fahrgasteinsatz und als Versuchsträger für nachfolgende Fahrzeuggenerationen.

Konsequente Verjüngung des Fahrzeugparks

Die S-Bahn Berlin GmbH hatte 1994 und 1995 bei Bombardier Transportation insgesamt 500 zweiteilige elektrische Triebzüge (so genannte Viertelzüge) im Wert von über einer Milliarde Euro bestellt und damit bundesweit eines der umfangreichsten Fahrzeugbeschaffungsprogramme der letzten Jahrzehnte angeschoben. Die Züge werden in den Bombardier-Werken Ammendorf und Hennigsdorf gebaut. Jede Woche wird ein neuer Viertelzug in Dienst gestellt.

Derzeit sind bereits 404 Viertelzüge der Baureihe 481 im täglichen Einsatz. Das Durchschnittsalter des Fahrzeugparks sank seit Bestehen der S-Bahn Berlin GmbH von 43 Jahren auf nun nur noch 13 Jahre. Dank einer hohen Zuverlässigkeit von knapp 99% hat sich die neue Fahrzeuggeneration bei den Fahrgästen schnell einen guten Ruf erworben. Ein markantes zeitgemäßes Design, verbunden mit dem traditionellen rot-gelben Fahrschema prägt das Bild der „neuen“ Berliner S-Bahn. Der modern gestaltete Innenraum mit großflächigen Fenstern und gläsernen Windfängen im Türbereich besticht durch seine außergewöhnliche Transparenz. Die nun komplette Begehbarkeit eines Vierwagenzuges erhöht das subjektive Sicherheitsgefühl und gestattet eine bessere Fahrgastverteilung.

Praxiserprobte Fahrzeugtechnologie

Derzeit kommen Fahrzeuge der Baureihe 481 auf 11 von 15 Linien zum Einsatz. Wenn Anfang 2004 alle 500 Viertelzüge zur Verfügung stehen, wird der letzte Altbauzug aus den dreißiger auf das Abstellgleis rollen. Die jährliche Laufleistung der Züge liegt bei 140.000 Kilometern. Die gesamte Flotte legte in den letzten 12 Monaten 53 Mio. km zurück. Seit Indienststellung dieser Baureihe waren es bereits 164 Mio. km. Dies entspricht 427 mal der Entfernung zwischen Erde und Mond.

Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Dienstleistungen. Das breite Produktangebot umfasst Schienenfahrzeuge für den Personenverkehr, komplette Schienenverkehrssysteme, Lokomotiven, Güterwagen, Antriebstechnik und Zugsteuerung sowie Bahnsteuerungssysteme.

VBB: Lausitzer Verkehrsunternehmen machen mit bei VBBQualitätsoffensive

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse021206.pdf

Neues zum Thema Qualität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben die
Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr GmbH und Elster- Nahverkehrsgesellschaft mbH
vermeldet: Sie engagieren sic h als eine der ersten Verkehrsunternehmen aus der Lausitz an der
VBB-Qualitätsoffensive.
Für Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Südbrandenburg bedeutet das
zukünftig eine höhere Qualität bei der Betreuung durch die Mitarbeiter/innen der
Verkehrsunternehmen sowie die Dokumentation der angebotenen Dienstleistung nach
festgelegten Normen.
Seit dem 1. August 2002 ist auch die Lausitz im VBB eingebunden und bietet einheitliche Tarife
sowie Fahrgastinformationen für ganz Berlin und Brandenburg. Nun beteiligen sich die ersten
Verkehrsunternehmen am den bereits laufenden Projekt im VBB.
Ferdinand Schwarz, Bürgermeister und 1. Beigeordneter der Stadt Cottbus: „Ich freue mich, dass
sich die Verkehrsunternehmen in Südbrandenburg dieser Herausforderung stellen und
gemeinsam die Qualitätssteigerung der Dienstleistung ÖPNV zum Ziel gesetzt haben.
Südbrandenburg setzt damit für den künftigen Wettbewerb ein Zeichen durch
Qualitätsmaßstäbe.“
Ein Bestandteil der Qualitätsoffensive des VBB ist die Zertifizierung der Verkehrsunternehmen
nach DIN EN ISO 9001:2000 im Rahmen einer gemeinsamen Gruppenzertifizierung. Dieses
Projekt der Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen zur Sicherung eines verbundweit
einheitlichen Qualitätsniveaus für den Fahrgast ist in der Bundesrepublik bisher einmalig.
Die VBB-Qualitätsoffensive hat zwei Ziele:
· Gut ausgebildete Mitarbeiter durch das Programm „Kundenorientierung und
Dienstleistungsqualität“, eine Qualifizierung der Mitarbeiter/innen im Fahrdienst und
Service zur „Fachkraft im Verkehrsservice“.
Im Rahmen der VBB-Qualitätsoffensive wurden bereits mehr als 1.450 Mitarbeiter/innen
im Fahr- und Servicedienst zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ ausgebildet. Die
viertägigen Schulungen der Mitarbeiter/innen beinhalten zum Beispiel die Qualität im
ÖPNV, Stress- und Konfliktbewältigung oder Produktkenntnisse. Nach dem Prinzip
„Train the Trainer“ bildet der VBB die Mitarbeiter zum Trainer aus, die wiederum ihre
Kollegen und Kolleginnen zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ weiterbilden.
· Die Einführung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 bei den
Verkehrsunternehmen und dessen Zertifizierung. In dem Zusammenhang werden
Qualitätsanforderungen der Kunden durch Kundenbefragungen ermittelt und Ihr
Umsetzungsgrad im Rahmen der Leistungserbringung bewertet.
Die Verkehrsunternehmen führen gemeinsam die Zertifizierung durch, so wird der Aufwand
gering gehalten. Die erste Gruppe von 12 Verbundverkehrsunternehmen wurde im Juni diesen
Jahres bereits zertifiziert. Die zweite Gruppe, an der die Cottbusverkehr GmbH, die Elster-
Nahverkehrsgesellschaft mbH und private Verkehrsunternehmen teilnehmen, zählt ebenfalls 12
Verkehrsunternehmen.
Die Zertifizierung schafft den Qualitätsnachweis für Mitarbeiter und Unternehmen sowie deren
Dienstleistungsqualität. Das mit den Unternehmen durchzuführende Zertifizierungsverfahren
sichert die Qualität und entwickelt diese ständig nach den Kundenanforderungen weiter.
Uwe Stindt, Geschäftsführer der VBB-GmbH betonte, dass Qualität und Qualitätsmanagement
heute in allen Bereichen der Wirtschaft entscheidende Faktoren für den Erfolg eines
Unternehmens darstellen. „Je komplexer die Erbringung einer Dienstleistung ist, desto
erforderlicher ist es, die jeweiligen Schritte innerhalb der Wertschöpfungskette fehlerfrei und
eindeutig zu definieren. Als Beispiel möchte ich hier die Automobilbranche heran ziehen: Allein
bei VW sind mehr als 11.000 Mitarbeiter mit der Qualitätssicherung beschäftigt. Die Verkehrsunternehmen
investieren damit in die Zukunft ihres Personals und in die Zukunft ihres eigenen
Unternehmens.“
Ulrich Thomsch, Geschäftsführer der Cottbusverkehr GmbH unterstrich den Anspruch der
Verkehrsunternehmen: „Wer die Chancen des künftigen Wettbewerbs nutzen will, muss selbst
aktiv werden. Das heißt, die Bewertung der Qualität in der Cottbusverkehr GmbH dient zur
Vorbereitung auf die Zeit im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Wir wollen unsere
Mitarbeiter noch besser auf die zukünftige Arbeit und Anforderungen vorbereiten und gleichzeitig
dem Kunden einen noch besseren Service bieten.“
Ewald Pajonk, Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualität (GQV) hat umfangreiche Erfahrung
bei der Einführung von QM-Systemen bei Verkehrsunternehmen: „Durch Qualität der Produkte
und Prozessabläufe erhalten die Unternehmen ein neues Verständnis im Umgang mit Kunden,
Mitarbeitern und Auftraggebern. Durch das QM-System soll auch für Städte oder Landkreise der
tatsächlich Nachweis geführt werden, dass der beste ÖPNV für die eingesetzten Mittel erbracht
wird.“