S-Bahn: S-Bahn-Berlin GmbH fordert für Zukunft gemeinsames Erarbeiten pragmatischer Lösungen

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Das von den Veranstaltern des Berlin-Marathon prophezeite Chaos bei der Anreise der Teilnehmer zur Startlinie ist ausgeblieben. Die Läufer aus aller Welt erreichten trotz der Sperrung des S-Bahn-Verkehrs zwischen Lehrter Bahnhof und Tiergarten den Veranstaltungsort pünktlich.

Die S-Bahn Berlin GmbH hatte im Vorfeld des Sportereignisses ausführlich auf die unvermeidbare Wochenendsperrung des Zugverkehrs hingewiesen und Alternativrouten genannt. Viele Teilnehmer und Zaungäste der Veranstaltung nutzten die parallel fahrenden Regionalexpresslinien oder wichen auf die Ringbahn und die U-Bahn aus. Zwischen Lehrter Bahnhof und Tiergarten waren pro S-Bahnzug ersatzweise drei Busse unterwegs, deren Kapazitäten nicht ausgeschöpft wurden. Fünf als zusätzliche Reserve bereit gestellte Busse kamen nicht zum Einsatz.

Während der gestrigen Marathon-Messe und auf den Anfahrtswegen zur Startlinie informierten Mitarbeiter des Verkehrsunternehmens ausführlich über den veränderten Zugverkehr.

Die S-Bahn Berlin GmbH appelliert im Hinblick auf künftige Großveranstaltungen in der Stadt, rechtzeitig im Vorfeld das Gespräch zwischen Senat, Veranstalter, Fahrgastverbänden und den Verkehrsunternehmen zu suchen. Die erhebliche Ausweitung des Baugeschehens im Rahmen der Grundsanierung des S-Bahn-Netzes in den nächsten Jahren wird unabdingbar dazu führen, dass sich alle Beteiligten verstärkt über pragmatische Lösungen Gedanken machen müssen. Gegenseitige Schuldzuweisungen sind dabei kontraproduktiv.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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