Archiv für den Monat: März 2002

S-Bahn: 10 Jahre S-Bahn nach Potsdam

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=76

Sonderausstellung im S-Bahn-Museum Griebnitzsee Ostermontag-Programm für die ganze Familie:

Am 1. April jährt sich zum zehnten Mal die Wiedereröffnung des elektrischen S-Bahn-Verkehrs zwischen Berlin Wannsee und Potsdam. Die Strecke wird täglich von über 30.000 Fahrgästen genutzt. Der neun Kilometer lange Abschnitt ist heute Teil der Linie S7, die das südwestliche Berliner Umland mit der City und den Neubauwohngebieten in Marzahn / Ahrensfelde verbindet.

Da das Jubiläum auf den Ostermontag fällt, feiert die S-Bahn Berlin GmbH mit einem entsprechenden Rahmenprogramm: Von 11 bis 17 Uhr gibt es am ehemaligen DDR-Grenzbahnhof Griebnitzsee einen Bahnmarkt und ein Jazzkonzert. Auch das traditionelle Ostereiersu-chen mit der S-Bahn Berlin GmbH findet in diesem Jahr vor den Toren Berlins statt. Der S-Bahn-Traditionszug aus dem Jahre 1927 fährt um 9.37 Uhr und 10.37 Uhr ab Charlottenburg via Südring und Stadtbahn nach Wannsee, von wo aus es mit historischen Doppeldeckerbussen nach Griebnitzsee geht. Die Tickets kosten für Kinder (4-13 Jahre) 3 EUR, für Erwachsene 6 EUR.

Im Berliner S-Bahn-Museum am Bahnhof Griebnitzsee eröffnet eine Sonderausstellung zur Jubiläumsstrecke. Mit Dokumenten, Fotos und Erinnerungen wird ein Stück jüngerer Verkehrsgeschichte nachvollziehbar gemacht. Außerdem gibt es an diesem Tag interes-sante Einblicke in die Stromversorgung der S-Bahn. Eintritt: 1,50 EUR, ermäßigt 0,50 EUR.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Einsatz des Traditions-zuges im Planeinsatz auf der Linie S7. Als 8-Wagenzug geht es um 14.06 und 15.46 Uhr von Charlottenburg nach Potsdam Hbf. In der Gegenrichtung fährt der Zug um 14.50 und 16.30 Uhr. Es gelten die üblichen VBB-Fahrausweise.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Bus + S-Bahn + Regionalverkehr: Ergebnis der 2. VBB*Sternenwelle: Drei-Sterne-Fahrt zwischen Berlin-Schönefeld und Walddrehna

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse020322.pdf

Heute überreichten 15 ausgewählte Fahrgäste (Sternenwellentester) das Ergebnis der
zweiten Qualitätsbefragung im Verbundraum für die Strecke zwischen Berlin-Schönefeld und
Walddrehna an die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald.
Im Rahmen der VBB*Sternenwelle, die der VBB im letzten Jahr zum ersten mal durchführte,
wurden in den letzten vier Wochen knapp 2000 Fahrgäste zur Qualität des öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV) entlang der Regionalexpress-Linie RE 5 Süd und der
Regionalbahn RB 24 mit den angebundenen Bus- und S-Bahnverbindungen befragt.
Zur Bewertung standen fünf Qualitätsmerkmale, die jeweils einen Stern erhielten, wenn mehr
als 30 % der ÖPNV-Nutzer mit „sehr zufrieden“ geantwortet haben:
· Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, 26 %
· Anschlusssicherheit, 26 %
· Ausstattung, wie Haltestellen oder P+R-Platz-Angebot, 31 %
· Fahrgastinformation, 30 %
· Servicequalität, wie Kompetenz und Freundlichkeit des Personals, 31%
Der Bewertungsmaßstab zur Sternenvergabe wurde angelehnt an das Deutsche
Kundenbarometer, in dem die Top-Unternehmen Deutschlands im Jahre 2001 bei der
Globalzufriedenheit einen Anteil für die „vollkommen zufriedenen Kunden“ von > 30 %
erreichten (der durchschnittliche Wert lag bei 18%).

Regionalverkehr: DEUTSCHE BAHN UND VBB SCHICKEN AUSFLUGSZUG NACH RHEINSBERG AUF DIE REISE

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse020321.pdf

Ausflugszug fährt sonnabends und sonntags, ab 29.März täglich
(Berlin, 21.3 2002) Der Frühling steht vor der Tür. Warme Temperaturen und
blühende Pflanzen laden dazu ein, Brandenburg zu erkunden. Ein
beliebtes Ziel ist das von Seen umgebene Rheinsberg mit seinem Schloss.
Für die bequeme und umweltfreundliche Anreise setzen Deutsche Bahn
und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sonnabends und sonntags
einen Ausflugszug von Berlin aus ein, ab dem 29. März sogar täglich.
Um 8.42 Uhr geht es in Berlin-Lichtenberg los mit Halt in Berlin-
Hohenschönhausen (8.49 Uhr), Oranienburg (9.21 Uhr), Löwenberg (9.32
Uhr), Herzberg (9.48 Uhr) und Lindow (9.56 Uhr). Ankunft in Rheinsberg ist
um 10.16 Uhr. Von dort fährt der Zug um 17.39 Uhr zurück (Lindow 17.58
Uhr, Herzberg 18.17 Uhr, Löwenberg 18.33 Uhr, Oranienburg 18.43 Uhr,
Berlin-Hohenschönhausen 19.04 Uhr). Berlin-Lichtenberg wird um 19.12
Uhr erreicht.
Der Ausflugszug führt einen Gepäckwagen, in dem zahlreiche Fahrräder
und anderes sperriges Ausflugsgepäck wie Zelte oder Paddelboote
untergebracht werden können. Damit eignet er sich insbesondere für
Fahrradtouristen. Ein lohnenswertes Fahrradziel ab Rheinsberg ist z.B. der
kleine Ort Neuglobsow mit dem glasklaren Stechlinsee.
Zusätzlich fahren am Wochenende die am stärksten ausgelasteten Züge
des RE 6 von Berlin-Charlottenburg nach Rheinsberg mit zwei Triebwagen,
so dass auch hier mehr Platz für Fahrgäste und Fahrräder besteht.
Burkhard Ahlert Ingrid Kudirka

S-Bahn + Bahnhöfe: Über 600.000 Euro für Bahnhofsrenovierung — Feierliche Übergabe am Freitag

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=73

Am Freitag, den 22. März 2002, gibt es in Hohen Neuendorf Grund zum Feiern. Im Rahmen eines Bahnhofsfestes wird der frisch renovierte Bahnhof dem Verkehr übergeben.

Von 15 bis 18 Uhr lädt die S-Bahn Berlin GmbH Berliner und Brandenburger, insbesondere die Einwohner Hohen Neuendorfs zur Feier auf dem denkmalgerecht hergerichteten Bahnhof. Eine Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Bahnhofs Hohen Neuendorf. Musik, Speisen und Getränke umrahmen den Festakt der Bahnhofsübergabe.

S-Bahn Berlin GmbH und die DB Station&Service AG haben in den vergangenen Monaten das Empfangsgebäude erneuert und in unmittelbarer Nähe über 300 überdachte Fahrradabstellplätze neu errichtet.

Die Eröffnung des Bahnhofes verzögerte sich mehrfach, nachdem die Eingangshalle des Bahnhofes und die Fassade immer wieder Ziel von randalierenden Jugendlichen waren. „Der Vandalismus ist hier so stark wie nirgendwo anders,“ beklagt Gerd Jacob, Leiter des Bahnhofsmanagements der S-Bahn Berlin GmbH.

Um den Bahnhof im jetzigen Zustand zu erhalten, finanziert die S-Bahn Berlin GmbH zur Zeit eine Bewachung rund um die Uhr.

Holger Hoppe
Stellv. Pressesprecher

BVG: BVG präsentierte eines der weltweit größten RBL-Systeme von Bus und Straßenbahn

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2002/id/48204/name/
BVG-Verkehr+mit+Hightech+organisiert

Am 1. März 2002 präsentierte die BVG das seit Anfang des Jahres laufende Rechnergestützte Betriebsleitsystem (RBL) für Straßenbahn und Bus der Öffentlichkeit. Vorteile des computergesteuerten Leitsystems sind die Erhöhung der Anschlussgenauigkeit, die Vermeidung von Verfrühungen und die Verkürzung der Fahrzeiten.

Leuchtturm eines Großsystems – so bezeichnete BVG-Vorstand Betrieb Dr. Hans-Heino Dubenkropp das RBL der BVG. Es gehört weltweit zu den größten Systemen dieser Art und ist in seiner einheitlichen und übersichtlichen Gestaltung beispielhaft. Die Größe des Netzes lasse sich nur mit Computern überwachen, sollen die hohen Anforderungen eines modernen Verkehrssystems nach Pünktlichkeit, Anschlusssicherheit und schnelle Information erfüllt werden. Immerhin bedient die BVG ein Bevölkerungsgebiet, das so groß ist wie die Städte Stuttgart, Hamburg und München zusammen. Deshalb habe die BVG auch um die Bewilligung der GVFG-Mittel für dieses Projekt in Höhe von 40 Millionen Euro so gekämpft. Nunmehr könne Berlin, das sich zum Zentrum für Verkehrstechnik und moderne Technologien entwickeln soll, stolz auf das Ergebnis sein.

Die Straßenbahn läuft bereits vollständig im RBL-Betrieb. Beim Omnibus sind 82 Prozent aller BVG-Fahrzeuge für den RBL-Betrieb in eigenen Werkstätten umgerüstet worden und befinden sich bereits im Einsatz. Man erkennt sie an der digitalisierten Haltestellenansage und -anzeige in den Bussen. Und das ist auch schon einer von vielen Vorteilen, die der Fahrgast direkt spürt – die Verbesserung der Information im Fahrzeug. Das gilt für den normalen Betriebablauf, aber ganz besonders bei einer Störung. Die optimale Fahrgastinformation wird es dann geben, wenn beginnend im Jahr 2003 schrittweise auch für Bus- und Straßenbahnhaltestelle Daisy-Anzeigetafeln installiert werden. Die Voraussetzung dafür ist mit RBL geschaffen worden.

Zu den weiteren Vorteilen des Rechnergestützten Betriebsleitsystems für den Fahrgast zählt RBL-Projektleiter Hartmut Reupke die Anschlussgenauigkeit, die Vermeidung von Verfrühungen und die Verkürzung der Fahrzeiten. Aber auch die Betriebsorganisation wird durch RBL optimiert. Erstmalig steht der Leitstelle ein Abbild des tatsächlichen Verkehrsgeschehens zur Verfügung. Somit kann die Leitstelle des Betriebsablauf koordinieren und disponieren. Früher meldete der Busfahrer Verkehrsstörungen an die Leitstelle, künftig erkennt der Leitstellenmitarbeiter diese frühzeitig und kann mit Umleitungsempfehlungen die Auswirkungen minimieren. Für die Mitarbeiter in den Leitstellen bedeutet das eine Umstellung ihrer Arbeit. Sie werden entsprechend geschult und Schritt für Schritt wird der dispositive Arbeitsstil umgesetzt.

Mit einem Blick kann der Disponent ständig erfassen, ob jedes einzelne Fahrzeug im Fahrplan liegt. Grün bedeutet planmäßig, Rot = Verfrühung und Gelb = Verspätung. Ist der Fahrer von Bus oder Straßenbahn zu früh, erhält er aus der Leitstelle eine Meldung auf sein Display im Fahrzeug. Diese Meldung kündigt sich akustisch an und der Fahrer muss sie mit dem Drücken einer Taste auch bestätigen. Entsprechend stellt er seine Fahrweise darauf ein.

Verspätungen beruhen meist auf fremden Ursachen und sind durch den Fahrer schwer zu beeinflussen. Deshalb erhält er dazu keine Meldung durch die Leitstelle, es sei denn die Verspätung ist so groß, dass die Leitstelle verkehrsorganisatorisch eingreifen muss. Aber der Fahrer kann seine Verspätungsminuten auch auf seinem Display ablesen. Sie werden ihm angezeigt, wenn das Fahrzeug länger als drei Sekunden steht.

Datum: 02.03.2002